Penetrationstests kosten zwischen 5.000 und über 100.000 US-Dollar, im Schnitt rund 18.300 US-Dollar. Welche Faktoren den Preis bestimmen.
Nach Angaben des Penetrationstest-Experten Synack bestimmen sechs Faktoren die Kosten eines Penetrationstests maßgeblich: der Umfang an Anwendungen, IP-Adressen, APIs und Cloud-Konten, die Komplexität der Umgebung, die Testtiefe zwischen Black-Box-, Gray-Box- und White-Box-Ansatz, die Erfahrung der eingesetzten Tester, geforderte Compliance-Nachweise etwa nach PCI DSS, SOC 2, HIPAA oder FedRAMP sowie der tatsächliche Leistungsumfang bei Reporting und Retests. Die bekannten Big-4-Beratungen berechnen laut Synack typischerweise das Zwei- bis Dreifache im Vergleich zu Boutique- und Mid-Tier-Anbietern.
Kosten nach Testart
| Testart | Kostenspanne |
|---|---|
| Web-Application-Test | 5.000 bis über 30.000 US-Dollar |
| External-Network-Test | 4.000 bis 12.000 US-Dollar |
| Internal-Network-Test | 5.000 bis 35.000 US-Dollar |
| Mobile-Application-Test | 7.000 bis 35.000 US-Dollar |
| Cloud-Test | 10.000 bis 50.000 US-Dollar |
| Red-Team-Engagement | 30.000 bis über 150.000 US-Dollar |
| Social-Engineering-Test | 3.000 bis 12.000 US-Dollar |
Preismodelle und Unternehmensgröße
Neben Fixed-Scope-Angeboten nennt Synack Per-Asset-Preise, Stunden- oder Tagessätze zwischen 150 und 400 US-Dollar beziehungsweise 1.200 bis 3.000 US-Dollar, Credit-basierte Modelle und PTaaS-Abonnements mit laufender Validierung. Je nach Unternehmensgröße rechnet Synack mit 15.000 bis 35.000 US-Dollar für Startups, 10.000 bis 25.000 US-Dollar für KMU, 10.000 bis 50.000 US-Dollar für den Mittelstand und 30.000 bis über 150.000 US-Dollar jährlich für Enterprise-Kunden mit vollständigem Testprogramm.
(Synack/red)