Politische Einflussnahme

Anthropic spendet 20 Millionen Dollar für KI-Regulierung

Anthropic
Bildquelle: rafapress / Shutterstock.com

Anthropic spendet weitere 20 Millionen US-Dollar an die Organisation Public First Action. Die Gruppe setzt sich für die Regulierung von KI in den USA ein.

Das US-amerikanische KI-Unternehmen Anthropic stellt der Organisation Public First Action eine weitere Spende in Höhe von 20 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Nach Angaben des Unternehmens ergänzt diese Zahlung eine bereits im Februar bereitgestellte Summe in gleicher Höhe. Public First Action setzt sich als steuerbefreite politische Organisation nach eigenen Angaben für die Begrenzung von Risiken beim Einsatz künstlicher Intelligenz ein und betreibt Lobbyarbeit gegenüber US-Behörden und Mandatsträgern.

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Politische Einflussnahme und Unterstützung von Wahlkampfkomitees

Neben der allgemeinen Aufklärungs- und Lobbyarbeit unterstützt Public First Action zwei politische Aktionskomitees, die finanzielle Mittel an ausgewählte Kandidaten vergeben. Zu den Unterstützten gehören unter anderem der republikanische US-Senator Pete Ricketts aus Nebraska, der demokratische Abgeordnetenhauskandidat Brian Poindexter aus Ohio sowie der republikanische Senatskandidat Kevin Hern aus Oklahoma.

Da Public First Action als steuerbefreite Gruppe organisiert ist, erlaubt das US-Bundesrecht die Schaltung von Themenwerbung, die sich auf politische Inhalte konzentriert, ohne direkt zur Wahl bestimmter Kandidaten aufzurufen.

Hintergrund der politischen Auseinandersetzung in den USA

Public First Action wurde Ende des vergangenen Jahres von zwei ehemaligen Mitgliedern des US-Kongresses gegründet. Die Gründung erfolgte als Gegengewicht zu der Gruppe Leading the Future, die strengere gesetzliche Vorgaben für KI-Systeme ablehnt. Leading the Future wird von Führungskräften der Technologiebranche unterstützt, darunter OpenAI-Präsident Greg Brockman und der Investor Marc Andreessen. Anthropic hatte in der Vergangenheit wiederholt vor Risiken gewarnt, die durch eine unkontrollierte Entwicklung fortgeschrittener KI-Systeme entstehen könnten.

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(red)

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