Ransomware-Vorfall bei Coca-Cola-Tochter

Coca-Cola stoppt US-Produktion von Fairlife nach Cyberangriff

Fairlife
Bildquelle: PJ McDonnell/Shutterstock.com

Nach einer Ransomware-Attacke auf die Milchtochter Fairlife hat der Coca-Cola-Konzern die Produktion in den USA vorübergehend eingestellt.

Der US-Getränkekonzern Coca-Cola hat am Donnerstag die Produktion bei seiner hundertprozentigen Tochtergesellschaft Fairlife vorübergehend eingestellt. Grund dafür ist eine Ransomware-Attacke, bei der sich unbefugte Akteure Zugriff auf Teile der IT-Systeme verschafft haben, darunter auch produktionsrelevante Systeme. Das in Chicago ansässige Molkereiunternehmen stellt ultrafiltrierte Milchprodukte her.

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In einer am 16. Juli 2026 eingereichten Meldung an die US-Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde SEC nahm Coca-Cola Stellung zu den Auswirkungen des Angriffs:

„Die Produktqualität und -sicherheit wurden nicht beeinträchtigt. Als Folge des Vorfalls wird der Produktionsbetrieb bei Fairlife in den Vereinigten Staaten jedoch vorübergehend eingestellt. Die Produktionsbetriebe von Fairlife in Kanada sind derzeit nicht betroffen.“

Coca-Cola

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Aktivierung von Notfallprotokollen und Ermittlungen bei Coca-Cola

Nach Bekanntwerden des Sicherheitsvorfalls leitete das Unternehmen Sofortmaßnahmen ein. Die US-Strafverfolgungsbehörden wurden über den Angriff in Kenntnis gesetzt. Das genaue Ausmaß der Attacke oder finanzielle Folgeschäden stehen noch nicht fest. In der behördlichen Meldung erklärte der Konzern: „Nach Entdeckung des Problems hat das Unternehmen umgehend seine Protokolle zur Reaktion auf Vorfälle und zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs aktiviert. Die Untersuchung und Bewertung der Auswirkungen des Vorfalls durch das Unternehmen dauern mit Unterstützung externer Berater und Cybersicherheitsexperten an.“

Bislang liegen keine Informationen darüber vor, wie sich die Angreifer Zugang verschafft haben, ob eine Lösegeldforderung eingegangen ist oder welche Gruppierung hinter der Tat steht. Bisher hat sich keine bekannte Ransomware-Gruppe öffentlich zu dem Vorfall bekannt.

(red)

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