Gerüchte um SpaceX-Hardware

SpaceX soll geheimes KI-Gerät testen

Elon Musk
Bildquelle: Frederic Legrand COMEO /Shutterstock.com

Einem Bericht zufolge hat SpaceX Investoren einen Prototyp für ein KI-Gerät gezeigt. Elon Musk dementiert die Existenz der Hardware jedoch deutlich.

Das US-Medienunternehmen Wall Street Journal berichtet über die Demonstration eines tragbaren KI-Geräts durch das Raumfahrtunternehmen SpaceX. Der Prototyp soll potenziellen Investoren im Vorfeld des geplanten Börsengangs vorgestellt worden sein. Laut den ungenannten Quellen verfügt das Gerät über ein flaches Gehäuse und wird von einem Qualcomm Snapdragon-Prozessor angetrieben. Als Betriebssystem dient eine Eigenentwicklung, während die integrierten Funktionen auf der Technologie des KI-Unternehmens xAI basieren. Elon Musk wies die Berichte auf der Plattform X zurück und bezeichnete die Behauptungen als „Völlig falsch“. Bereits im Februar 2026 hatte er ähnliche Gerüchte über die Entwicklung eines Starlink-Smartphones mit den Worten „Wir entwickeln kein Telefon“ dementiert.

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Verbindung zur Vision einer Super-App

Marktanalysten bringen das angebliche Hardware-Projekt mit Musks Plänen für eine All-in-one-Anwendung zusammen, die er seit der Übernahme des Kurznachrichtendienstes Twitter im Jahr 2022 verfolgt. Ein eigenes mobiles Endgerät könnte als Basis dienen, um Dienste wie Zahlungsverkehr, Kommunikation und Mediennutzung in einer zentralen Software zu bündeln, ähnlich wie es chinesische Plattformen wie WeChat praktizieren. Berichten der Financial Times zufolge beabsichtigt der Unternehmer langfristig den Einstieg in den amerikanischen Mobilfunkmarkt für Endverbraucher.

Konkurrenz für SpaceX durch OpenAI im Hardware-Markt

SpaceX ist nicht das einzige Technologieunternehmen, dem Ambitionen im Bereich KI-gestützter Endgeräte nachgesagt werden. Der Analyst Ming-Chi Kuo berichtet über parallele Pläne des Entwicklers OpenAI, der ebenfalls an einem eigenen Smartphone arbeitet. Dieses Gerät soll auf herkömmliche App-Symbole verzichten und stattdessen vollständig durch ein Ökosystem autonomer KI-Agenten gesteuert werden. Kuo äußerte sich zu der Strategie: „Die Vorteile von OpenAI liegen in seiner Verbrauchermarke, den jahrelang angesammelten Nutzerdaten und den führenden KI-Modellen. Die Smartphone-Hardware ist bereits hochentwickelt, sodass OpenAI mit der Lieferkette zusammenarbeiten kann, um das Gerät zu entwickeln. Auf der Seite des Geschäftsmodells könnte OpenAI Abonnements mit Hardware bündeln und mit Entwicklern ein neues KI-Agenten-Ökosystem aufbauen.“

(red)

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