Windows Server 2022 Datacenter

Microsoft verlängert Hotpatching bis Oktober 2027

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Bildquelle: Xackery Irving/Shutterstock.com

Microsoft verlängert den Support für Hotpatches unter Windows Server 2022 um ein Jahr. Berechtigte Systeme erhalten Sicherheitsupdates ohne Neustart.

Microsoft hat den Support für die Hotpatch-Funktion von Windows Server 2022 bis Oktober 2027 verlängert. Dies verschiebt den Endtermin für diese spezifische Update-Methode um ein Jahr nach dem regulären Ende des Mainstream-Supports im Oktober 2026. Diese Änderung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Die Verlängerung ist jedoch an eine Bedingung geknüpft: Sie steht ausschließlich für Instanzen zur Verfügung, auf denen Windows Server 2022 Datacenter: Azure Edition ausgeführt wird und die für den Empfang von Hotpatch-Updates registriert sind. Die regulären Varianten von Windows Server 2022, darunter Datacenter, Essentials und Standard, behalten ihr reguläres erweitertes Support-Ende am 14. Oktober 2031.

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Funktionsweise von Sicherheitsupdates ohne Systemneustart

Bei der Hotpatch-Methode werden Sicherheitsaktualisierungen direkt im Arbeitsspeicher laufender Prozesse angewendet. Ein Neustart des Betriebssystems oder der betroffenen Dienste nach der Installation ist für diese Sicherheitsupdates nicht erforderlich. Dies soll Ausfallzeiten minimieren und die Reaktionszeit auf neu entdeckte Schwachstellen verkürzen. Microsoft wies in einer Mitteilung auf die Vorteile hin:

„Das Hotpatching wurde entwickelt, um Schutz vor Sicherheitsbedrohungen zu bieten, ohne dass ein Geräteneustart erforderlich ist. Durch das direkte Anwenden von Updates auf laufende Prozesse hilft Hotpatching, die Betriebszeit aufrechtzuerhalten, Serviceunterbrechungen zu reduzieren und die Zeit zu verkürzen, die für die Reaktion auf Schwachstellen benötigt wird. Diese Verlängerung ermöglicht es Unternehmen, ein weiteres Jahr von diesen Funktionen zu profitieren, während die gleiche Update-Erfahrung beibehalten wird.“

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Systemneustarts bleiben dennoch notwendig, wenn nicht-sicherheitsrelevante Windows-Updates oder Patches für Drittanbieter-Software wie das .NET Framework über die regulären Update-Kanäle installiert werden.

Entwicklung der Hotpatch-Technologie bei Microsoft

Die Hotpatch-Funktion wurde von Microsoft im Februar 2022 für virtuelle Maschinen unter Windows Server Azure Edition eingeführt. Seitdem hat das Unternehmen die Verfügbarkeit der Technologie kontinuierlich ausgebaut. Im September 2024 begannen Tests für Windows Server 2025, gefolgt von Testphasen für Windows 11 Version 24H2 und Windows 365 im November 2024. Seit April 2025 ist die Funktion für Unternehmenskunden mit Windows 11 Enterprise 24H2 auf x64-Systemen allgemein verfügbar. Seit dem Sicherheitsupdate im Mai 2026 aktiviert Microsoft diese Option standardmäßig für alle berechtigten Windows-Geräte, die über die Microsoft Graph API und Microsoft Intune verwaltet werden.

(red)

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