Kompetenzsuche

Teams-Profilkarten zeigen bald Mitarbeiterfähigkeiten

Microsoft Teams
Bildquelle: A9 STUDIO / Shutterstock.com

Microsoft arbeitet an einer Erweiterung für Teams, die das Auffinden geeigneter Ansprechpartner für bestimmte Aufgaben erleichtern soll.

Wie aus der Microsoft 365 Roadmap (Feature-ID 552588) hervorgeht, wird die bereits existierende “People Skills”-Funktion künftig auch in Teams verfügbar sein. Bislang war diese Kompetenzübersicht nur in anderen Bereichen von Microsoft 365 zugänglich.

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Automatisches Rollout für bestehende Nutzer

Organisationen, die People Skills bereits verwenden, müssen keine weiteren Schritte unternehmen. Die neue Darstellung erscheint nach dem Rollout automatisch in den Teams-Profilkarten. Unternehmen, die das Feature bisher nicht eingerichtet haben, müssen dies zunächst im Admin Center konfigurieren, bevor die Kompetenzanzeige in Teams verfügbar wird.

Nach Abschluss des Updates finden alle Mitarbeiter in entsprechend konfigurierten Organisationen einen neuen Kompetenz-Bereich auf der Microsoft 365-Profilkarte in Teams. Dieser ermöglicht zwei wesentliche Funktionen: Zum einen lassen sich die Fähigkeiten von Kollegen direkt einsehen, zum anderen können Nutzer ihr eigenes Kompetenzprofil unmittelbar aus Teams heraus verwalten.

An den bestehenden Administrationsrechten, Konfigurationseinstellungen oder Datenzugriffsberechtigungen für People Skills ändert sich nichts. Die Funktion fügt sich laut Microsoft nahtlos in die vorhandene Infrastruktur ein.

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Voraussetzung: Gepflegte Profile

Der praktische Nutzen soll im Zeitersparnis liegen: Statt umständlich zu recherchieren, wer für eine bestimmte Aufgabe qualifiziert ist, liefert die Profilkarte die benötigten Informationen. Die Funktionalität hängt logischerweise davon ab, dass Mitarbeiter ihre Profile mit aktuellen Informationen versehen. Nur bei konsequenter Pflege durch die Nutzer kann das System zuverlässig arbeiten.

Der allgemeine Rollout ist für März 2026 geplant. Zusätzlich kündigte Microsoft an, dass Unternehmen künftig unternehmenseigene Reaktionen für Videomeetings erstellen können, also maßgeschneiderte Emojis, die zur jeweiligen Corporate Identity passen.

Lars

Becker

Stellvertretender Chefredakteur

IT Verlag GmbH

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