Neben einem Foldable im Buchformat soll Apple an einem zweiten Modell arbeiten. Das “iPhone Flip” würde sich zu einem handlichen Quadrat zusammenklappen lassen.
Wie der renommierte Apple-Kenner und Bloomberg-Reporter Mark Gurman in seinem Newsletter “Power On” berichtet, testet der Konzern intern ein sogenanntes Clamshell-Design, bei dem sich das Gerät horizontal zu einem kompakten Quadrat zusammenfalten lässt.
Frühe Entwicklungsphase ohne konkreten Zeitplan
Das Projekt befindet sich laut Gurman in einem frühen Stadium innerhalb der Apple-Labore. Einen Veröffentlichungstermin gibt es nicht, zudem sei keineswegs garantiert, dass das Gerät tatsächlich auf den Markt kommt. Apple hatte bereits 2024 mit Clamshell-Prototypen experimentiert, sich dann aber zunächst für ein größeres Buchformat als erstes Foldable-Modell entschieden.
Die erneute Beschäftigung mit dem Flip-Konzept deutet darauf hin, dass Apple bei Erfolg des ersten faltbaren iPhones weitere Formfaktoren anbieten möchte, analog zur Strategie bei den klassischen iPhone-Modellen mit verschiedenen Größenvarianten.
Unterschiedliche Nutzungsszenarien für zwei Bauformen
Während das buchförmige Modell mit etwa 7,7-Zoll-Display auf Medienkonsum und Multitasking ausgerichtet sein soll, würde ein Flip-iPhone den Fokus auf Portabilität legen. Zusammengeklappt entstünde ein handliches Quadrat, aufgeklappt hätte man ein Display in normaler Smartphone-Größe. Damit würde Apple in das Marktsegment von Samsungs Galaxy Z Flip vordringen.
Der Konzern konzentriert sich zunächst auf das Buchformat-Modell für 2026. Das kompaktere Flip-Design signalisiert jedoch, dass Apple verschiedene Optionen für faltbare Geräte auslotet und möglicherweise langfristig mehrere Varianten im Portfolio haben möchte.