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it management  07/08 2017
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Freiberuflern droht bei Fehlzeiten hoher Verdienstausfall, gleichzeitig sind sie nur geringfügig gegen den Krankheitsfall abgesichert. Dadurch arbeiten sie häufig auch bei starken Beschwerden. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Kostenfaktor Krankheit“.

Für die Studie hat der IT-Personaldienstleister zwischen August und November 2014 die 8.726 Abonnenten des SOLCOM Online Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 458 Teilnehmern im Vergleich zu der Marktstudie aus dem Jahr 2011 vorstellen.

Freiberufler arbeiten bis zum Umfallen

Mehr als 96 Prozent aller befragten Freiberufler arbeiten auch dann noch, wenn sie krank sind, fast die Hälfte davon bis an die Schmerzgrenze. Gleichzeitig haben fast drei Viertel der Umfrageteilnehmer höchstens fünf Tage krankheitsbedingte Fehlzeiten vorzuweisen.

Im Vergleich zum Vorjahr sind für sieben von zehn Teilnehmern die Fehlzeiten zudem gleich oder niedriger als im vergangenen Jahr. Ein Blick auf den Verdienstausfall zeigt warum: Der angegebene tägliche Verdienstausfall hat sich im Vergleich zu der Umfrage von 2011 deutlich erhöht.

Weniger Kompensation

In Anbetracht des hohen Verdienstausfalls sind Freiberufler bei Krankheit schlecht abgesichert. So haben nur zwei von zehn Befragten überhaupt Ansprüche auf ein gesetzliches Krankengeld, und mit 54,4 Prozent hat nur knapp über die Hälfte eine private Krankentagegeld-Versicherung. Gleichzeitig sind etwa zwei Drittel der Befragten privat versichert, ein Drittel gesetzlich.

Der privat versicherte Tagessatz liegt dabei weit unter dem angegebenen täglichen Verdienstausfall bei Fehlzeiten. Zwar hat sich der Anteil der privat Versicherten im Vergleich zu der Umfrage von 2011 erhöht, doch knapp die Hälfte der Teilnehmer ist lediglich bis zu einem Tagessatz von 250 EURO versichert, zusammengerechnet nur 12,4 Prozent beziehen eine höhere Kompensation. Für das Gesamtjahr erwarten die Teilnehmer ebenfalls mindestens konstantes Niveau, ein Drittel erwartet sogar eine weitere Verbesserung der Projektauslastung.     

1. Arbeiten Sie auch, wenn Sie krank sind?
Der Anteil der Umfrageteilnehmer, die niemals krank arbeiten ist um 5,0 Prozent auf 3,7 Prozent zurückgegangen. Gleiches gilt für den Anteil, der nur mit leichten Beschwerden arbeitet. Dieser ist auf 43,9 Prozent gefallen.

Mit kumuliert 52,4 Prozent arbeitet noch jeder Zweite mit stärkeren Krankheitsbeschwerden und davon 4,8 Prozent über die Schmerzgrenze hinaus. Der Wert liegt damit um 13,2 Prozent höher als noch bei der Umfrage von 2011.

2. Wie viele Arbeitstage waren Sie in diesem Jahr krank?
Mit zusammengenommen 73,8 Prozent war fast drei Viertel der Befragten weniger als fünf Tage krank in diesem Jahr. Dabei haben mit 35,2 Prozent über ein Drittel der Befragten sogar gar keinen Krankheitstag vorzuweisen. Eine deutliche Zunahme im Vergleich zu dem Wert 21,7 Prozent von 2011.

An 6-10 Tagen hingegen konnten in diesem Jahr 19,7 Prozent nicht arbeiten, dies sind 7,5 Prozent mehr als 2011. Mehr als 10 Tage fehlten 2014 kumuliert nur 6,5 Prozent.

3. Hatten Sie im vergangenen Jahr weniger Fehltage als die Jahre zuvor?
Auch im Vergleich zum vergangenen Jahr 2013 haben die Krankheitstage abgenommen. Während in diesem Jahr mit 30,3 Prozent fast jeder Dritte weniger Fehltage vorzuweisen hat, war dies in 2011 nur etwa jeder Vierte. Eine einfache Mehrheit von 37,6 Prozent hat mehr Fehltage als im Jahr zuvor, jedoch ist dieser Wert im Vergleich zu 2011 um 5,9 Prozent gefallen.
32,1 Prozent der Umfrageteilnehmer hat die gleiche Anzahl an Fehltagen aufzuweisen wie im Jahr zuvor, das sind 1,7 Prozent mehr als noch im Jahresvergleich 2011 zu 2010.

4. Wie hoch schätzen Sie Ihren persönlichen Verdienstausfall pro Tag bei einer Krankheit?
Hier zeigt sich eine deutliche Verschiebung im Vergleich zur Umfrage drei Jahre zuvor. Während 2011 20,9 Prozent der Umfrageteilnehmer ihren täglichen Verdienstausfall bei Krankheit auf unter 250 EURO bezifferten, sind dies 2014 nur noch 3,7 Prozent. Der Anteil der Befragten hingegen, die ihren täglichen Verdienstausfall mit mehr als 650 EURO angeben, ist von 18,3 Prozent auf 33,4 Prozent gestiegen.

Auch bei den Zwischenwerten haben sich teilweise deutliche Veränderungen zu der Befragung in 2011 ergeben, die jedoch keine eindeutige Tendenz in diesem Bereich erkennen lässt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Sind Sie gesetzlich oder privat versichert?
Diese Frage wurde in der Umfrage von 2011 nicht gestellt. Bei den Ergebnissen ergibt sich ein deutliches Bild: So gaben mit 62,2 Prozent fast zwei Drittel aller Umfrageteilnehmer an, privat versichert zu sein. Im Vergleich dazu ist mit 37,8 Prozent etwas mehr als ein Drittel gesetzlich versichert.

6.Haben Sie Anspruch auf gesetzliches Krankengeld?
Nur 21,2 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, ihren seit 2009 bestehenden Anspruch auf gesetzliches Krankengeld wahrzunehmen, 78,8 Prozent tun dies nicht. Dies sind noch einmal 13,6 Prozent weniger als 2011, als 34,8 Prozent ihren Anspruch geltend machen konnten.  

7. Haben Sie eine private Krankentagegeld-Versicherung?
Die Teilnehmer sorgen, laut den Ergebnissen dieser Frage, mehr vor als noch im Jahr 2011. So investieren mit 54,4 Prozent 10,9 Prozent mehr der befragten Teilnehmer in eine private Krankentagegeld-Versicherung. 45,6 Prozent hingegen haben keine private Krankentagegeld-Versicherung. Die Werte haben sich zu 2011 nahezu umgekehrt.

8. Welchen Tagessatz haben Sie privat versichert?
Die Teilnehmer sorgen, laut den Mehr Freiberufler als noch in der Umfrage 2011 gaben an, privat versichert zu sein. Der Anteil der nicht privat versicherten fiel von 56,5 Prozent in 2011 auf 41,3 Prozent in 2014. Die deutliche Mehrheit von 41,3 Prozent gab dabei an, bis zu 250 EUR am Tag gegen Verdienstausfall abgesichert zu sein, 2011 waren dies 23,4 Prozent.

Entsprechend niedrig fällt der Anteil der höher versicherten Tagessätze aus, die teilweise deutlich unter fünf Prozent liegen. Dabei ergeben sich nur minimale Änderungen zu den Werten der Umfrage von 2011. Vergleicht man die Antworten mit den Ergebnissen von Frage vier zeigt sich eine deutliche Diskrepanz zwischen Verdienstausfall und entsprechender Kompensation.

www.solcom.de

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