Drei Viertel der Unternehmen in Deutschland erfassen mittlerweile die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten – doch viele wünschen sich mehr Freiraum statt starrer Regeln. Eine breite Mehrheit plädiert für eine wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit – auch als Reaktion auf die Herausforderungen moderner Arbeitsmodelle.
Digitale Technologien sind im Personalwesen längst keine Neuheit mehr. Doch mit dem Einzug von Wearables – etwa smarten Uhren oder Armbändern – beginnt eine neue Ära im Arbeitsalltag.
Ob die Erfassung der Arbeitszeit Fluch oder Segen bedeutet, darüber gehen die Meinungen der Arbeitnehmenden in ganz Europa und auch bei uns in Deutschland auseinander. Gerade in Zeiten des Home-Office und der Telearbeit – die zur modernen Arbeitswelt dazugehören - wird sie immer wichtiger.
Schon seit zwei Jahren besteht für Arbeitgeber:innen in Deutschland die Pflicht, die von ihren Angestellten geleisteten Stunden erfassen zu lassen, allerdings wird immer noch über die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme diskutiert. Ein häufiges Argument für die verpflichtende Zeiterfassung: Sie sorgt dafür, dass es weniger Überstunden gibt.
Die gesetzlich vorgeschriebene Arbeitszeiterfassung betrifft alle Mitarbeiter, unabhängig von ihrem Arbeitsort. Insbesondere in Unternehmen mit einer beträchtlichen Anzahl an Außendienstmitarbeitern oder Mitarbeitern, die in verschiedenen Filialen tätig sind, entstehen vielfältige Herausforderungen in Bezug auf die Zeiterfassung.
Die Anforderungen an die digitale Arbeitszeiterfassung und Personaleinsatzplanung sind groß - die Ressourcen in den HR-Abteilungen jedoch knapp, sodass nur wenige Kapazitäten vorhanden sind, sich mit diesen Themen zu beschäftigen. Umso wichtiger ist es, dass die Verantwortlichen optimal über die vielfältigen Möglichkeiten hilfreicher Softwarelösungen, wie beispielsweise von edtime, informiert sind.
In unserer heutigen Gesellschaft, in der Work-Life-Balance immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist es wichtiger denn je, dass Arbeitgeber auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter eingehen.