Aus Sicht der Regierung schaden soziale Medien Kindern und Jugendlichen. Die Politiker haben insbesondere das Suchtpotenzial im Visier. Gleichzeitig wollen sie die Medienkompetenz an Schulen stärken.
Mehr als jeder Zweite nutzt in Deutschland soziale Medien -Tendenz weiter steigend. 2025 waren laut Statistischem Bundesamt 59 Prozent der 16- bis 74-Jährigen privat auf entsprechenden Plattformen unterwegs. 2021 waren es erst 47 Prozent gewesen.
Strengere Vorgaben für den Umgang junger Menschen mit sozialen Medien bekommen immer mehr Unterstützung. Die CDU votiert auf ihrem Parteitag für gesetzliche Schranken – und macht konkrete Vorschläge.
Der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, setzt sich für «strikt abgestufte Altersvorgaben für soziale Medien» ein, um den hohen digitalen Medienkonsum Minderjähriger zu begrenzen.
Eine aktuelle Studie aus Singapur und Australien warnt eindringlich: Die intensive Nutzung sozialer Medien belastet die mentale Gesundheit und die Konzentrationsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen.
Das Teilen von Urlaubsbildern oder Reiseplänen in sozialen Netzwerken ist für viele selbstverständlich geworden – doch es kann unerwartete Folgen haben.