Lösegeld war legal
Der Schweizer Rüstungskonzern Ruag hat entgegen der Empfehlung des Bundes Lösegeld an eine Ransomware-Bande gezahlt. Eine Untersuchung des Verteidigungsdepartements kommt nun zu dem Schluss, dass dies rechtlich zulässig war.
Unveränderter Betrieb
Der Schweizer Zugbauer Stadler Rail weist eine Lösegeldforderung der Everest-Gruppe über 12,3 Millionen Dollar nach einem Datenleck bei einem Lieferanten zurück.
Schweizer Bundesbetrieb
Was Behörden und Sicherheitsforscher seit Jahren als schlechte Idee bezeichnen, hat der Schweizer Rüstungskonzern RUAG dennoch getan: Nach dem Diebstahl sensibler Daten durch die Akira-Gruppe hat das Unternehmen gezahlt. Nun gibt es Kritik aus der Politik.
Bezahlen oder nicht bezahlen?
Cyberangriffe mit Ransomware bleiben für Unternehmen weltweit eine der größten Bedrohungen. Besonders problematisch sind dabei nicht nur gestohlene Daten, sondern vor allem die Folgen für den laufenden Betrieb.
Fatale Programmierfehler
Die VECT-Ransomware zerstört Dateien über 128 KB dauerhaft. Wer zahlt, verliert Geld und Daten. Eine Rettung ist technisch unmöglich.
Zahlen hilft nicht
64 Prozent der betroffenen Unternehmen können ihre Daten nach Zahlung nicht oder nur teilweise retten. Das zeigt der aktuelle Hiscox Cyber Readiness Report.
Vermögen sichergestellt
Ein ehemaliger Ransomware-Verhandlungsführer hat sich schuldig bekannt, Cyberkriminelle bei der Erpressung von Unternehmen unterstützt zu haben.
Auflagen und Pflichten
Die Finanzaufsicht fasst ihre Vorgaben für Lösegeldversicherungen zusammen. Versicherer dürfen das heikle Produkt nur unter strengen Auflagen anbieten, Geheimhaltung inklusive.
Erpresser drohen mit Totalveröffentlichung
Hacker haben nach einem Einbruch in die Systeme des europäischen Bahnpass-Anbieters Eurail Kundendaten gestohlen und bieten sie nun im Darknet zum Kauf an. Das Unternehmen bestätigte den Vorfall.
Max-Planck-Gesellschaft Generalverwaltung
München
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