Viele Menschen fallen im wahrsten Sinne des Wortes auf Gesichter herein, die mittels Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden. Nicht nur können sie die KI-Kreationen, wie sie in sogenannten “Deepfakes” zum Einsatz kommen, kaum von echten Gesichtern unterscheiden.

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Zu den vorhergesagten Trends gehören unter anderem nukleare Ransomware 3.0, die Lahmlegung eines großen Kraftwerks/Versorgungsunternehmens, Desinformation durch Deep Fakes und der Aufstieg der Dark Economy M&A.

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Studie

Cybercrime wird immer arbeitsteiliger, internationaler und ist für die Täter oft hoch lukrativ. Homeoffice und mangelnde IT-Sicherheitsstandards spielen den Betrügern dabei ebenso in die Karten wie der technologische Fortschritt durch künstliche Intelligenz (KI).

Die Zahl der Cybercrime-Fälle nimmt nach Daten des Kreditversicherers Euler Hermes weiter zu. Beim Zahlungsbetrug seien die Fälle im vergangenen Jahr um rund 35 Prozent gestiegen, beim Bestellerbetrug seien es etwa 25 Prozent mehr gewesen, sagte der Betrugsexperte bei Euler Hermes, Rüdiger Kirsch, am Donnerstag in Hamburg.

Wie lässt sich prüfen, ob Informationen echt und vertrauenswürdig sind – gerade solche, die über das Internet oder die Sozialen Medien verbreitet werden?

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Kommentar von Marc Ruberg

Die digitale Welt ist unsicherer als je zuvor, für Hacker ist es so leicht wie noch nie, in fremde Geräte einzudringen. Durch WannaCry wurden mehr als 230.000 Computer in 150 Ländern infiziert. Der Cyberangriff ging auf die NSA zurück, die sich eine Software zur Ausnutzung von Sicherheitslücken

KnowBe4, Anbieter einer Plattform für die Schulung des Sicherheitsbewusstseins und simuliertes Phishing, untersuchte das Wissen von Verbrauchern über Deepfakes. Die Umfrage, an der 156 Verbraucher aus Deutschland teilgenommen haben, zeigt, dass die Mehrheit zwar weiß, was ein Deepfake ist; die Gefahr, die davon ausgeht, jedoch unterschätzt wird.

Fake News kommen als Video besser an als in Audio- oder reiner Textform, so eine aktuelle Studie der Pennsylvania State University. User glauben demnach bei Videos viel eher, dass die Geschichte echt ist, und neigen auch stärker dazu, die Falschinformation weiter zu teilen.

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