Sollte das transatlantische Datenschutzabkommen kippen, stehen viele Cloud-Strategien auf dem Prüfstand. Warum Unternehmen jetzt Risiken bewerten, Exit-Pläne entwickeln und künftige Cloud-Projekte möglichst europäisch denken sollten.
Mit der Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus steht das transatlantische Datenschutzabkommen erneut auf dem Prüfstand. Bereits in seiner ersten Amtszeit hatte Trump ähnliche Abkommen wie das „Privacy Shield“ infrage gestellt.
Wir leben in einer Zeit, in der jeder Einzelne jede Sekunde fast 2 MB an Daten produziert. Es ist deshalb für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, proaktive und präventive Sicherheitsstrategien zu verfolgen, um Mitarbeiter- und Kundendaten zu schützen.
Die diesjährige Data Privacy Week ist ein perfekter Anlass, um das Bewusstsein für Datenschutz und Datensicherheit weiter zu schärfen. Insbesondere die rasanten technologischen Entwicklungen, wie Künstliche Intelligenz (KI), erfordern ein Neudenken von Datenmanagement und -sicherheit.
Ist das Data Privacy Framework (DPF) die Lösung bei der Datenübertragung in die USA und die dortige Datenverarbeitung? Oder nur eine weitere Etappe auf der Datenschutzachterbahn zwischen EU, USA und dem Europäischen Gerichtshof (EuGH)?
Die Mehrheit der US-Bürger hat keine Ahnung, was Unternehmen mit all ihren im Internet verstreuten Daten anstellen und fühlt sich machtlos, wenn es darum geht, die eigene Privatsphäre zu schützen.
Deutsche Institutionen und Politiker warnen vor russischen Cyberangriffen, dennoch fühlen sich mehr als 40 % der Deutschen sicher in Bezug auf ihre Online-Sicherheit.