Pure Storage bringt Flashblade 4.1

Pure erneuert die Purity//FB Software für seine Blade-Speicher mit Version 4.1. (Quelle: Pure Storage)
Bild: Pure Storage

Pure Storage hat mit Version 4.1 von Purity//FB ein neues Software-Release für seine »Unified Fast File and Object«-Plattform veröffentlicht. Sie soll vor allem mehr Leistung, Sicherheit und Flexibilität für die Scale-out-Speicher-Plattform Flashblade für unstrukturierte Daten liefern.

Pure Storage bringt mit Version 4.1 von Purity//FB ein Software-Update für seine Unified Fast File und Object-Plattform für unstrukturierte Daten. Purity//FB 4.1 soll Verbesserungen für die Datensicherung, das Datenmanagement und das Monitoring bieten.

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Die neue Software-Version unterstützt sowohl für FlashBlade-Speicher der ersten Generation als auch die neueren FlashBlade//S-Modelle. Diese Hardware-Systeme waren zusammenmit Purity//FB 4.0 erst im Juni vorgestellt worden (speicherguide.de berichtete) und liefern nativen Scale-out-Datei- und Objekt-Storage.

Purity//FB 4.1 kommt mit einer Reihe funktionaler Neuerungen:

  • Verbesserungen bei der Objektspeicherung, wie die Unterstützung von Object-Lock und Object-Bucket-Quotas.
  • Verbesserungen bei der Skalierung von Dateisystemen, die bis zu 10.000 Dateisysteme pro Flashblade ermöglichen.
  • Verbesserungen bei der Leistung und Speichereffizienz für Flashblade//S-Systeme.

Pure Flashblade 4.1: Object-Lock-Verbesserungen

Neben der Bereitstellung eines Standardsatzes von Object Lock-Funktionen hat Pure Erweiterungen für Object Lock entwickelt.

Flashblade unterstützt jetzt die Einrichtung von Objektsperren nicht nur für versionierte Buckets, sondern auch für nicht-versionierte Buckets und Objekte, wodurch diese vor Überschreiben und Löschen gesichert werden.

In der Standard-Implementierung der Objektsperre kann ein Bucket nur gelöscht werden, wenn er leer ist. Bei Flashblade ist diese Funktion jedoch konfigurierbar. Speicheradministratoren können festlegen, wann ein Bucket gelöscht werden kann, was mehr Kontrolle und eine bessere Wartung der Speicher-Ressourcen gewährleisten sollen.

Object-Lock kann damit als eine Art WORM-Technologie (Write Once, Read Many) genutzt werden.  Nachdem die Daten geschrieben wurden, können Daten für einen definierten Zeitraum nicht geändert oder gelöscht werden, was dazu beitragen kann, LTO- und Bandlaufwerke zu ersetzen. Sowohl der Schutz vor Cyberkriminalität und Ransomware als auch Compliance-Anforderungen, beispielsweise im Gesundheitswesen, sollen effektiver umgesetzt werden können, schreibt der Anbieter.

Unstrukturierte Daten-Workloads vereinfacht – aber wie?

Insgesamt sollen die neuen Funktionen die Komplexität unstrukturierter Speicher minimieren und bei Bedarf zu skalieren, um die wachsenden Datenmengen zu bewältigen. Auch um schneller Erkenntnisse aus Daten gewinnen und Einfachheit, Skalierbarkeit und multidimensionale Leistung für unstrukturierter Daten-Workloads zu gewährleisten. Allerdings fehlen (noch) Details, wie diese Verbesserungen im Detail aussehen.

Purity//FB 4.1 ist unter anderem über Pures Evergreen-Abonnement-Angebot verfügbar. Darin enthalten sind Upgrades ohne Unterbrechungen oder Ausfallzeiten und regelmäßige Updates.

Weitere Informationen:

Michael Baumann, speicherguide.de
Michael Baumann, speicherguide.de

Michael Baumann

speicherguide.de -

Redaktion

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