Fehler im Windows-Sicherheitsupdate

Windows-Bug zeigt kryptische Dateinamen beim Löschen

Windows
Bildquelle: Quelle-PixieMe/Shutterstock.com

Das Juni-Sicherheitsupdate für Windows führt zu einem Anzeigefehler im Papierkorb. Microsoft bestätigt den Bug, schließt aber Datenverlust aus.

Nach der Installation des am 9. Juni 2026 veröffentlichten Sicherheitsupdates für Windows tritt ein Fehler bei der dauerhaften Löschung von Dateien auf. Microsoft bestätigte, dass das Betriebssystem im Bestätigungsdialog einen internen Identifikationsnamen des Papierkorbs anstelle des tatsächlichen Dateinamens anzeigt. Das Unternehmen betonte, dass es sich hierbei um ein rein visuelles Problem handelt. Es werden keine Daten beschädigt, unabsichtlich umbenannt oder gelöscht. Wird eine Datei aus dem Papierkorb wiederhergestellt, besitzt sie weiterhin ihren ursprünglichen Namen. In einer Aktualisierung erklärte Microsoft:

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„Wenn ein einzelnes Element dauerhaft aus dem Papierkorb gelöscht wird, zeigt das Bestätigungsfenster den internen Dateinamen des Papierkorbs (zum Beispiel $Rxxxxx.ext) anstelle des ursprünglichen Dateinamens an. Der Papierkorb selbst zeigt den ursprünglichen Dateinamen korrekt an, und das Wiederherstellen des Elements stellt es ebenfalls unter dem ursprünglichen Dateinamen wieder her.“

Microsoft

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Betroffene Windows-Versionen und Verfügbarkeit von Lösungen

Der Fehler betrifft eine Vielzahl von aktuellen und älteren Windows-Versionen. Auf der Client-Seite sind die Windows-11-Versionen 26H1, 25H2, 24H2 und 23H2 sowie Windows 10 in der Version 22H2 und die Enterprise-LTSC-Editionen von 2016, 2019 und 2021 betroffen. Im Server-Bereich tritt das Problem bei Windows Server 2025, 2022, 2019, 2016 sowie Windows Server 2012 und 2012 R2 auf.

Eine Übergangslösung existiert bereits, wurde von Microsoft jedoch nicht öffentlich zugänglich gemacht. Betroffene Unternehmen müssen sich direkt an den Support for Business wenden, um Details zu erhalten. Eine dauerhafte Behebung des Fehlers soll durch ein zukünftiges Windows-Update erfolgen. In den vergangenen Wochen meldete der Hersteller zudem weitere Software-Probleme, darunter einen Fehler im Juni-Update, der den Start von Microsoft-Office-Anwendungen durch Drittanbietersoftware blockiert.

(red)

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