Polizei warnt vor Erpresser-Mails im Zusammenhang mit Ukraine-Krieg

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Das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommerns warnt Unternehmen vor Erpresser-Mails im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg. Zurzeit kursierten an Firmen gerichtete Mails, in denen die Verfasser behaupten würden, die Firmen-Webseite gehackt zu haben.

Sie drohten damit, die Webseite zu schädigen, falls kein Lösegeld gezahlt werde. Wie das Landeskriminalamt (LKA) am Freitag weiter mitteilte, fordern die Erpresser, Bitcoins im Wert von etwa 2000 Euro zur Unterstützung der Ukraine zu überweisen.

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Nach Angaben der Ermittler haben die Drohungen keine konkrete Basis, da es derzeit keine Hinweise auf derartige Hacker-Angriffe gebe. Es handele sich um eine «Spam-E-Mail-Welle ohne reale Grundlage». Das Landeskriminalamt mahnte, keine Zahlungen zu leisten und Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Bisher lägen Anzeigen von zwei Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern dazu vor. Allerdings sei davon auszugehen, dass weitere Firmen betroffen sind. Die Ermittlungen dauern laut LKA an.

dpa

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