Kommentar

Neue Betrugsmasche: Spam-Mail mit Vishing-Nummern

Cyberangriffe in Europa und Deutschland nehmen explosionsartig zu und richten dabei einen großen finanziellen Schaden an. Kriminelle versuchen durch immer perfidere Methoden an die persönlichen und sensiblen Daten von beispielsweise Bankkunden zu kommen: sei es durch den regen Handel im Dark Web mit persönlichen Daten oder von Social-Media-Profilen.

Damit erlangen sie die nötige Authentizität, um ihre Opfer zu manipulieren, indem sie ihnen vorgaukeln, ein seriöser Regierungs- oder Bankvertreter zu sein und so eine dringende Banktransaktion erzwingen.

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Eine neue Methode ist es, täuschend echte Rechnungen via Mail zu verschicken, auf denen eine Telefonnummer hinterlegt ist, die der Empfänger anrufen kann, um die Bestellung zu stornieren. Dabei spielen die Kriminellen mit der Angst der Opfer und nutzen diese aus, um an die Bankdaten zu gelangen oder den Anrufer dazu zu bewegen, eine Geldtransaktion zu tätigen.

Letzteres zählt zu den Social-Engineering-Angriffen in Echtzeit und diese sind nur schwer für Banken und Finanzinstitute erkennbar, da ein autorisierter Nutzer die Überweisung durchführt.

Mithilfe von Verhaltensbiometrie können ungewöhnliche Verhaltensmuster bei solchen Transaktionen aufgedeckt werden, bevor dem Opfer ein persönlicher und auch finanzieller Schaden entsteht. Die Technologie basierend auf KI (Künstlicher Intelligenz) und ML (Machine Learning) ermöglicht es Finanzinstituten, Betrugsversuche zu erkennen und rechtzeitig abzuwehren. So kann die Kundensicherheit gestärkt werden.

Chris Miller

BioCatch -

General Manager EMEA

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