Microsoft veröffentlicht Copilot Cowork für komplexe Aufgaben. Das agentenbasierte KI-Tool läuft unter anderem mit Modellen von Anthropic und OpenAI.
Microsoft hat die allgemeine Verfügbarkeit von Copilot Cowork bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um ein agentenbasiertes Werkzeug für künstliche Intelligenz, das für die Bearbeitung komplexer und langlaufender Aufgaben über mehrere Anwendungen hinweg konzipiert ist. Nach Angaben des Unternehmens wird das System bereits von mehr als der Hälfte der Fortune-500-Unternehmen eingesetzt.
Das Werkzeug bietet Optionen bei der Modellauswahl. Derzeit basiert Copilot Cowork auf Modellen von Anthropic, darunter Opus 4.8 und Sonnet 4.6. Im Rahmen eines Frontier-Programms haben Kunden zudem die Möglichkeit, das Modell GPT 5.5 zu nutzen. Für die Zukunft ist die Einführung des Modells Cowork 1 angekündigt, das für alltägliche Aufgaben optimiert ist, um die Betriebskosten zu senken und Modell-Bias zu reduzieren.
Erweiterungen und Lizenzierungsmodell bei Copilot
Die Plattform wurde in den Bereichen Modellauswahl und Erweiterbarkeit ausgebaut. Zu den neuen Funktionen gehört die Integration von Partner-Plugins sowie die Fähigkeit des Systems, im Frontier-Programm über einen lokalen Edge-Browser im Internet zu suchen. Für die Nutzung von Copilot Cowork ist eine Microsoft 365 Copilot User Subscription License (USL) erforderlich. Die Abrechnung der erweiterten Funktionen erfolgt auf Basis eines verbrauchsabhängigen Modells, bei dem die tatsächlichen Kosten von der Art und dem Umfang der ausgeführten Aufgaben abhängen.
(Microsoft, red)