Windows Update-Probleme

Microsoft Defender meldet sich fälschlich ab

Microsoft Windows Defender

Microsoft hat im Windows-Health-Dashboard zwei neue, offiziell bestätigte respektive gemeldete Probleme aufgelistet, die im Zusammenhang mit aktuellen Windows-Updates stehen. Darunter befindet sich auch ein Microsoft-Defender-Bug.

Nach der Installation der jüngsten Updates für Microsoft Defender Antivirus erhalten manche Nutzer die Meldung, der Virenschutz sei deaktiviert, obwohl Defender tatsächlich aktiv ist und alle Einstellungen einen ordnungsgemäßen Betrieb anzeigen. Die Falschmeldung taucht laut Microsoft beim Systemstart sowie unregelmäßig im laufenden Betrieb auf und lässt sich auch dann nicht unterdrücken, wenn Benachrichtigungen in den Einstellungen deaktiviert wurden.

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Das Problem betrifft praktisch alle aktuell unterstützten Windows-Versionen mit den neuesten Defender-Updates: von Windows 10 (Version 21H2 und 22H2 sowie die LTSC-Ausgaben 2016 und 2019) über sämtliche Windows-11-Versionen bis 26H1 bis hin zu Windows Server 2012 bis 2025.

Microsoft stuft das Problem als bestätigt ein und arbeitet nach eigenen Angaben an einer Lösung, die mit einem künftigen Defender-Update ausgeliefert werden soll. Einen konkreten Zeitplan nennt der Konzern bislang nicht.

Individuelle Mauszeiger verschwinden nach Update KB5120998

Zweites gemeldetes Problem: Nach Installation der am 27. August 2026 veröffentlichten Updates (KB5120998 und später) verlieren offenbar zahlreiche Nutzer ihre individuellen Mauszeiger-Einstellungen. Betroffen sind laut den bei Microsoft eingegangenen Berichten vor allem hochauflösende (High-DPI-)Cursor, die durch größere, weiße Standard-Zeiger ersetzt werden. Auch benutzerdefinierte Cursor-Animationen sollen auf die Werkseinstellung zurückspringen.

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Ärgerlich für Betroffene: Versuche, die ursprüngliche Anpassung wiederherzustellen, schlagen den Berichten zufolge fehl. Dieses Problem betrifft laut Dashboard ausschließlich Windows 11 in den Versionen 24H2 und 25H2, Server-Systeme sind nicht betroffen.

Anders als beim Defender-Problem hat Microsoft den Fehler bislang lediglich als „gemeldet“ eingestuft, nicht als „bestätigt“. Der Konzern untersucht aktuell, ob tatsächlich ein hauseigenes Update ursächlich ist, und bittet Betroffene, das Problem über die Feedback-Hub-App (aufrufbar per Windows-Taste + F) zu melden, um die Analyse zu unterstützen.

Was Nutzer jetzt tun können

Für beide Probleme gibt es derzeit keinen offiziellen Workaround, Microsoft verweist auf zukünftige Updates beziehungsweise laufende Untersuchungen. Wer die Symptome beobachtet, sollte dies über die Feedback Hub App melden, da dies laut Microsoft in die Fehleranalyse einfließt. IT-Verantwortliche in Unternehmen finden weitergehende Informationen im Bereich „Windows release health“ des Microsoft-365-Admin-Centers.

(red)

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