Ein fehlerhaftes Netzwerk-Update hat bei Microsoft 365 zu Ausfällen von Teams, SharePoint und OneDrive geführt. Die Störung ist inzwischen behoben.
Am 23. Juli 2026 kam es bei mehreren Diensten von Microsoft 365 zu einer weltweiten Störung mit Schwerpunkt in Nordamerika. Die Ausfälle begannen um 10:44 Uhr Ortszeit (ET). Auf der Diagnoseplattform Downdetector stiegen die Fehlermeldungen kurz darauf schlagartig an. Der Schwerpunkt der gemeldeten Probleme lag mit 78 Prozent auf SharePoint Online, gefolgt von Microsoft Excel mit 11 Prozent und dem Microsoft 365 Admin Center mit 6 Prozent.
Neben SharePoint und den Administrationswerkzeugen waren weitere Anwendungen beeinträchtigt. Bei Microsoft Teams kam es zu Verzögerungen im Chat sowie zu Fehlern beim Laden von Bildern. Zudem meldeten Anwender Einschränkungen bei OneDrive, Power Automate, Copilot Chat und Microsoft Loop. Das Unternehmen führte die Störung intern unter der Vorfallnummer MO1437424.
Rücknahme des Netzwerk-Updates behebt die Probleme
Als Ursache der Störung identifizierte Microsoft eine zuvor eingespielte Aktualisierung der Netzwerkinfrastruktur. Anfängliche Versuche, den Datenverkehr über alternative Netzwerkpfade umzuleiten, führten nur zu einer teilweisen Erholung der Systeme. Daraufhin machte der Konzern das fehlerhafte Update vollständig rückgängig.
Nach der Rücknahme des Updates bestätigte Microsoft die erfolgreiche Wiederherstellung aller betroffenen Dienste. Das Unternehmen erklärte dazu auf der Plattform X:
„Wir haben das Rückgängigmachen des Netzwerk-Updates abgeschlossen und durch Dienst-Telemetrie sowie Kundenberichte bestätigt, dass dieses Problem behoben ist.“
Microsoft
We’ve completed reverting the networking update and confirmed through service telemetry and customer reports that this issue is resolved. For more information, please visit MO1437424 in the M365 admin center.
— Microsoft 365 Status (@MSFT365Status) July 23, 2026
Anwender und Administratoren melden seit dem Abschluss der Wiederherstellungsmaßnahmen wieder einen normalen Zugriff auf die Cloud-Anwendungen.
(red)