Nach einem internen Datenleck pausiert Meta ein umstrittenes Programm zur Mitarbeiterüberwachung, bei dem sensible Daten für Kollegen einsehbar waren.
Der Technologiekonzern Meta hat ein intern umstrittenes Programm zur Überwachung seiner Angestellten vorübergehend ausgesetzt. Grund für diese Maßnahme ist ein internes Sicherheitsproblem. Durch einen Konfigurationsfehler oder ein technisches Problem wurden potenziell sensible Informationen, die im Rahmen der Überwachungsinitiative erfasst worden waren, innerhalb des Unternehmensnetzwerks für andere Mitarbeiter zugänglich gemacht. Welche spezifischen Datenkategorien genau von dem Datenabfluss betroffen sind und wie viele Angestellte unbefugten Zugriff darauf hatten, wurde bislang nicht im Detail offengelegt.
Vorläufige Aussetzung der Kontrollmaßnahmen bei Meta
Das Überwachungsprogramm stieß bereits vor dem Vorfall auf geteiltes Echo und interne Kritik in der Belegschaft. Nach dem Bekanntwerden der Sicherheitslücke zog das Management Konsequenzen und stoppte die Datenerfassung vorerst vollständig. Das Unternehmen hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Ursachen der fehlerhaften Berechtigungsvergabe im internen System zu analysieren und den Schutz der Mitarbeiterdaten wiederherzustellen. Eine dauerhafte Einstellung des Programms wurde bisher nicht angekündigt.
(red)