Kompromittiertes Mitarbeiterkonto als Ursprung

Hasbro meldet Datenpanne bei Beschäftigten

Hasbro
Bildquelle: Sundry Photography/Shutterstock.com

Der Spielzeug- und Unterhaltungskonzern Hasbro informiert Beschäftigte darüber, dass ihre persönlichen Daten möglicherweise bei einem Cyberangriff offengelegt wurden.

Laut den bei der Generalstaatsanwaltschaft von Massachusetts eingereichten Meldeschreiben können die betroffenen Informationen je nach Person Namen, E-Mail- und Wohnadressen, Telefonnummern, nationale Ausweisnummern sowie Finanzdetails umfassen. Ursprung des Vorfalls war offenbar ein kompromittiertes Mitarbeiterkonto, wie genau sich die Angreifer Zugriff darauf verschafften, hat Hasbro bislang nicht offengelegt. Hasbro entdeckte den unautorisierten Zugriff auf die eigenen Netzwerke am 28. März und musste daraufhin einzelne Systeme vom Netz nehmen. Hasbro erklärte dazu:

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„Hasbro hat Eindämmungs- und Behebungsmaßnahmen umgesetzt, darunter die Deaktivierung des kompromittierten Mitarbeiterkontos, die Beendigung des unautorisierten Zugriffs sowie die Einführung zusätzlicher Schutzmaßnahmen.“

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Diese sollen einen vergleichbaren Vorfall künftig verhindern helfen. In der eigentlichen Benachrichtigung an Betroffene nannte Hasbro keine Gesamtzahl der betroffenen Personen, laut dem Jahresbericht 2026 zu Datenschutzverletzungen der Generalstaatsanwaltschaft von Massachusetts waren im Bundesstaat jedoch 436 Hasbro-Beschäftigte betroffen.

Hasbro: Finanzieller Schaden bereits in Millionenhöhe

Im eigenen Finanzbericht bezifferte Hasbro die Umsatzauswirkung des Vorfalls auf etwa 25 Millionen US-Dollar und geht davon aus, dass in künftigen Zeiträumen weitere Kosten anfallen werden. Das Unternehmen rät betroffenen Beschäftigten zu erhöhter Wachsamkeit sowie zur regelmäßigen Kontrolle eigener Kontoauszüge und kostenloser Bonitätsauskünfte auf verdächtige Aktivitäten. Hasbro bedauerte den Vorfall ausdrücklich und betonte, bereits zusätzliche Schutzmaßnahmen eingeführt zu haben und diese fortlaufend weiter auszubauen, um eine erneute Datenschutzverletzung dieser Art künftig zu verhindern.

(red)

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