Eine Sicherheitslücke bei einem externen Partner könnte Nutzerdaten der Fotoplattform Flickr offengelegt haben. Das Unternehmen reagierte nach eigenen Angaben innerhalb weniger Stunden.
Die Fotoplattform Flickr hat ihre Nutzer über einen möglichen Sicherheitsvorfall informiert. Betroffen ist nach Unternehmensangaben ein System eines nicht näher benannten E-Mail-Dienstleisters. Flickr betreibt eine der weltweit größten Plattformen für Fotografie und Bildaustausch mit 35 Millionen monatlichen Nutzern und beherbergt seit der Gründung 2004 über 28 Milliarden Videos und Bilder.
Welche Daten betroffen sein könnten
Laut einer Mitteilung an die Nutzer wurden am 5. Februar 2026 über die Schwachstelle informiert. Möglicherweise kompromittiert wurden Namen, Nutzernamen, E-Mail-Adressen, IP-Adressen, Kontoaktivitäten, allgemeine Standortdaten sowie Kontotypen. “Dieser Fehler könnte unbefugten Zugriff auf einige Flickr-Mitgliederdaten ermöglicht haben”, heißt es dort. Das Unternehmen habe den Zugang zum betroffenen System “innerhalb weniger Stunden” nach Bekanntwerden gesperrt.
Passwörter und Zahlungsdaten nicht betroffen
Flickr betont, dass weder Passwörter noch Kreditkarteninformationen von dem Vorfall betroffen seien. Dennoch empfiehlt die Plattform ihren Nutzern, Passwörter zu ändern, sofern diese auch auf anderen Diensten verwendet werden.
Das Unternehmen hat sich für den Vorfall entschuldigt und angekündigt, eine umfassende Untersuchung durchzuführen. Zudem wolle man die Systemarchitektur verstärken und die Überwachung externer Dienstleister intensivieren.
Vorsicht vor Phishing-Angriffen
Wie immer bei solchen Vorfällen sollten Nutzer ihre Kontoeinstellungen auf ungewöhnliche Änderungen überprüfen und besonders aufmerksam gegenüber Phishing-E-Mails sein, die mit den möglicherweise abgeflossenen Informationen arbeiten könnten. Flickr stellte klar, niemals per E-Mail nach Passwörtern zu fragen.
Wie viele Nutzer konkret betroffen sind und welcher E-Mail-Dienstleister die Schwachstelle aufwies, gab Flickr nicht bekannt.