Das bevölkerungsreichste Land der Erde hat einen riesigen Talentpool im Tech-Bereich. Digitalminister Wildberger zeigt sich nach dem KI-Gipfel in Indien zufrieden mit dort vereinbarten Kooperationen.
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat sich zum Abschluss seines Besuchs beim KI-Gipfel beeindruckt von der Technik-Offenheit in Indien und zufrieden mit den Ergebnissen gezeigt. «Die Begeisterung und der Wille, auch die Zukunft zu gestalten, das ist schon sehr, sehr sichtbar», sagte er vor Journalisten in Neu-Delhi.
Bei dem internationalen Treffen von Staats- und Regierungschefs, Ministern und Tech-Größen hatten Deutschland und Indien eine verstärkte Zusammenarbeit im KI-Bereich vereinbart. Es geht etwa um vereinfachte Wege für indische Programmierer, in Deutschland arbeiten zu können, und um Kooperation bei KI in den Bereichen Produktion, Mobilität, Energie, Gesundheit und Landwirtschaft.
Wildberger: Sehr, sehr gute Beziehungen mit Indien
«Wir haben schon sehr, sehr gute Beziehungen mit Indien und die können wir jetzt ausweiten», sagte Wildberger. Die Themen Sicherheit, offene Standards, das Teilen von Technologie, das eine beide Länder. «Und da werden wir jetzt ganz konkret zusammenarbeiten. Wir haben einen Arbeitsplan, den arbeiten wir jetzt ab.»
Indien ist mit mehr als 1,4 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Erde mit riesigen Nutzerzahlen in den Bereichen mobile Technologie und KI. Dazu kommt ein großer Talentpool im Tech-Bereich. Gut zwei Millionen Absolventen in naturwissenschaftlich-technischen Fächern verlassen nach Angaben des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) jedes Jahr die Hochschulen im Land.
dpa