Wie Inhalte im Netz genutzt werden

Digitaler Fußabdruck: Männer vs. Frauen

Co2-Fussabdruck

Was im Internet geteilt wird, verändert sich stetig – ebenso die Art, wie Inhalte konsumiert werden.

Eine aktuelle Auswertung von Adobe Express, basierend auf einer Befragung unter Erwachsenen in Deutschland, zeigt, dass sich das Nutzungsverhalten in sozialen Medien deutlich nach Geschlechtern unterscheidet. Die Unterschiede betreffen nicht nur Plattformen, sondern auch bevorzugte Formate und Erwartungen an Unternehmen.

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Plattformen: Gemeinsamkeiten und klare Vorlieben

Bei der Wahl der genutzten Netzwerke gibt es einen klaren gemeinsamen Nenner: YouTube ist für Männer wie Frauen die wichtigste Plattform. Darüber hinaus trennen sich jedoch die Wege. Frauen sind häufiger auf visuell geprägten Netzwerken aktiv. Instagram, Facebook und TikTok spielen für sie eine größere Rolle im Alltag als für Männer.

Männer verteilen ihre Aufmerksamkeit dagegen stärker und zeigen ein auffälliges Interesse an der Plattform X, die bei Frauen vergleichsweise selten genutzt wird. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass sich soziale Netzwerke zunehmend zu geschlechtsspezifischen Kommunikationsräumen entwickeln.

Kurz oder lang: Unterschiedliche Vorlieben bei Formaten

Auch beim bevorzugten Content-Format zeigen sich klare Unterschiede. Frauen greifen häufiger zu kurzen, schnell konsumierbaren Videos und reagieren besonders auf Inhalte, die ohne großen Zeitaufwand unterhalten. Männer hingegen tendieren stärker zu längeren Videoformaten, die mehr Tiefe oder ausführlichere Darstellungen bieten.

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Bei Nachrichten und Meinungsinhalten gleichen sich die Nutzungsgewohnheiten beider Gruppen weitgehend an. Auffällig ist jedoch ein wachsendes Interesse an Bildungsinhalten, das sich zuletzt vor allem bei Männern verstärkt hat.

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Erwartungen an Marken und Organisationen

Unabhängig vom Geschlecht erwarten Nutzerinnen und Nutzer von Unternehmen vor allem Glaubwürdigkeit. Besonders Frauen legen Wert auf authentische, nahbare Inhalte und reagieren sensibler auf den Tonfall der Kommunikation. Auch gesellschaftliches oder ökologisches Engagement wird von ihnen stärker wahrgenommen.

Männer zeigen sich dagegen offener für technologische Ansätze. Personalisierte Erlebnisse auf Basis von KI sowie ein klarer Fokus auf Bewegtbild stoßen bei ihnen auf größere Zustimmung. Die Studie macht deutlich, dass erfolgreiche digitale Kommunikation zunehmend differenziert gedacht werden muss.

Die Ergebnisse der Adobe-Express-Analyse zeigen, dass es keine einheitliche Online-Nutzung gibt. Plattformwahl, Inhaltsformate und Erwartungen unterscheiden sich spürbar. Wer Inhalte veröffentlicht oder Zielgruppen ansprechen möchte, sollte diese Unterschiede kennen – und Inhalte entsprechend anpassen, ohne dabei die eigene Glaubwürdigkeit aus dem Blick zu verlieren.

Pauline Dornig

Pauline

Dornig

Online-Redakteurin

IT Verlag GmbH

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