Mit gestohlenen Zugangsdaten soll ein 15-Jähriger einen Cyberangriff auf einen Online-Versandhandel gestartet haben.
Ein Wuppertaler Jugendlicher soll sich mit illegal erlangten Kundendaten Zugang zu einem Online-Versandhandel verschafft haben. Am Montagabend erhielt er unangekündigten Besuch von der Polizei, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.
Dem 15-Jährigen werde das Ausspähen von Daten vorgeworfen. Er habe sich mittels einer großen Menge illegal beschaffter Kundendaten Zugang zu einem Online-Versandhandel verschafft.
Die Beamten beschlagnahmten mehrere Mobiltelefone und Computer sowie Speichermedien. Bei dem Einsatz sei niemand verletzt worden. Der 15-Jährige blieb in der Obhut seiner Eltern. Die Ermittlungen dauern an.
Die Ermittler werfen dem Jugendlichen sogenanntes Credential-Stuffing vor. Das ist eine Cyberangriffsmethode, bei der Kriminelle gestohlene Zugangsdaten verwenden, um sich Zugriff auf viele verschiedene Online-Konten zu verschaffen.
dpa