Anthropic bündelt Plugins, Connectoren, Agenten und Dienstleister im Claude Marketplace. Unternehmen können Käufe über ihr Anthropic-Budget abrechnen.
Anthropic hat am 23. September den Claude Marketplace gestartet. Die Plattform fasst Plugins und Connectoren, KI-Agenten und Produkte anderer Anbieter sowie Beratungs- und Integrationsdienstleister an einem Ort zusammen. Sie ist öffentlich zugänglich.
Mehr als 2.000 Plugins und Connectoren
Zum Start stehen laut Anthropic mehr als 2.000 Connectoren und Plugins zur Verfügung, mit denen Claude an andere Anwendungen angebunden werden kann. Dazu gehören Angebote von Atlassian, Google, Microsoft, Notion und Salesforce.
Agenten über zugesagtes Budget kaufen
Unternehmen können über den Marketplace außerdem auf Claude basierende Agenten und Software von Drittanbietern erwerben, etwa von CrowdStrike, Cursor, Harvey, Legora, Lovable und Snowflake. Dafür lässt sich ein Teil der bereits vertraglich zugesagten Ausgaben bei Anthropic einsetzen. Als Beispiele nennt Anthropic die Unternehmen CodeRabbit, Power Digital und ThoughtSpot, die auf diesem Weg Leistungen von Vercel beziehungsweise Snowflake eingekauft haben.
Beratungspartner für die Einführung
Eine dritte Kategorie umfasst Beratungsunternehmen und Systemintegratoren aus dem Claude Partner Network, darunter Accenture, Boston Consulting Group und Deloitte. Sie sollen Unternehmen bei der KI-Strategie und bei der Einführung von Claude in der gesamten Organisation unterstützen.
Drei Wege für Anbieter
Entwickler können eigene Connectoren und Plugins auf Basis des Model Context Protocol (MCP) und der Agent Skills erstellen und einreichen. Beide Standards hat Anthropic selbst eingeführt. Anbieter von Claude-basierten Agenten und Produkten müssen sich für eine Listung bewerben. Beratungs- und Integrationsdienstleister werden über eine Mitgliedschaft im Claude Partner Network im Marketplace aufgeführt. Zwei Tage nach dem Start veröffentlichte Anthropic zudem eine Anleitung zum Erstellen von Plugins für Claude.
(red)