BSI sieht in Corona-Krise «erhöhtes Bedrohungsrisiko»

Die IT-Experten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sehen in der Corona-Krise ein erhöhtes Bedrohungsrisiko für Dutzende «systemkritische» Unternehmen.

«Dazu zählen große Produzenten von Medizinprodukten, Pharmaunternehmen und medizinische Forschungseinrichtungen», teilte die Behörde am Freitag auf Anfrage mit. Man habe die Firmen im Zuge der Coronavirus-Krise kontaktiert und zu einer «Reevaluierung» und gegebenenfalls Anpassung ihrer IT-Sicherheitsmaßnamen geraten. «Das BSI sieht vor dem Hintergrund der aktuellen Krise für diese Unternehmen ein erhöhtes Bedrohungsrisiko.»

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Das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» hatte darüber berichtet. Dem Bericht zufolge herrscht bei den deutschen Sicherheitsbehörden unter anderem Sorge vor Cyberattacken auf Krankenhäuser, wie es sie in der Vergangenheit bereits gegeben hat. In der aktuellen Coronavirus-Pandemie wären sie noch gravierender als ohnehin schon.

dpa

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