Trotz Kritik

BMW hält an Abo-Modell für Fahrzeugfunktionen fest

BMW
Bildquelle: Artur_Nyk/Shutterstock.com

BMW will über seine ConnectedDrive-Plattform weiterhin kostenpflichtige Funktionserweiterungen anbieten. Das Geschäftsmodell gewinnt an Bedeutung, da bei Elektrofahrzeugen traditionelle Wartungseinnahmen teilweise wegbrechen.

Der Münchner Autobauer bekennt sich auch nach der Kontroverse um die Sitzheizung per Abonnement weiterhin zu kostenpflichtigen Zusatzfunktionen nach dem Fahrzeugkauf. Das Unternehmen sieht in solchen Angeboten einen wichtigen Bestandteil seiner globalen Aftersales-Strategie, wie ein Sprecher gegenüber The Drive mitteilte.

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Die Hintergründe sind wirtschaftlicher Natur: Hersteller und Händler suchen nach Wegen, auch nach dem Verkauf eines Fahrzeugs Umsätze zu generieren. Während dies traditionell über Wartung und Service geschah, stellt der wachsende Elektrofahrzeug-Markt eine Herausforderung dar. Stromer benötigen deutlich weniger Wartung als Verbrenner.

ConnectedDrive als zentrale Plattform

Über die ConnectedDrive-Plattform können Kunden zusätzliche Funktionen und Dienste nachträglich aktivieren. “Dies bietet unseren Kunden mehr Komfort und Flexibilität entsprechend ihrer individuellen Wünsche nach dem Fahrzeugkauf”, erklärte der BMW-Sprecher.

Für Funktionen, die Datenpakete erfordern, plant BMW weiterhin wiederkehrende Gebühren einzusetzen. Das Unternehmen geht davon aus, dass Kunden mit solchen Abo-Modellen bereits vertraut sind.

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Branchenweiter Trend zu Software-Abos

BMW steht mit diesem Ansatz nicht alleine. Tesla bietet seit Jahren Software-Upgrades als Einmalkauf an, schwenkt aber zunehmend auf Abo-Modelle um. Kürzlich wurden zuvor standardmäßig enthaltene Funktionen hinter einem FSD-Abonnement platziert. Auch VW agiert ähnlich.

Lars

Becker

Stellvertretender Chefredakteur

IT Verlag GmbH

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