Nach Zusammenschluss

Aus xAI wird SpaceXAI: Musk vollzieht Fusion auch im Namen

xAI
Bildquelle: Samuel Boivin/Shutterstock.com

Nachdem SpaceX das Unternehmen xAI bereits im Februar übernommen hatte, ist die Marke nun auch offiziell verschwunden: Seit Montag firmiert alles unter SpaceXAI, mit neuem Logo und neuem Account auf X.

Wer in den vergangenen Monaten noch xAI folgte, landet inzwischen bei einem anderen Namen. Der X-Account des Unternehmens wurde auf @SpaceXAI umgestellt, dazu gab es ein Video, das den Übergang vom alten xAI-Schriftzug zum neuen SpaceXAI-Logo zeigt. Das neue Design orientiert sich sichtbar an der bekannten SpaceX-Optik.

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Übernahme war schon länger beschlossene Sache

Vollständig überraschend kommt der Schritt nicht. Bereits im Februar hatte SpaceX die Kontrolle über xAI übernommen, im Rahmen eines Aktientauschs, der auch die Plattform X mit einschloss. Damit liegen sämtliche Aktivitäten rund um Raumfahrt, KI-Entwicklung und Social Media inzwischen bei einem einzigen Unternehmen. Musk selbst hatte im Mai angekündigt, dass xAI als eigenständige Firma nicht fortbestehen werde. Stattdessen sollten sämtliche KI-Produkte künftig unter dem Namen SpaceXAI laufen.

Börsengang rückte KI-Geschäft in den Fokus

Zeitlich fällt das Rebranding in die Phase nach dem Börsengang von SpaceX im Juni. Mit 75 Milliarden US-Dollar Emissionsvolumen und einer Bewertung von rund 1,77 Billionen US-Dollar gilt er als der größte Börsengang überhaupt. Für kurze Zeit machte dieser Wertzuwachs Musk zum vermutlich ersten Billionär weltweit.

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Die im Rahmen des Börsengangs veröffentlichten Unterlagen gaben zudem Einblick in die Investitionen des Unternehmens: 2025 flossen 12,7 Milliarden US-Dollar in den Bereich KI, mehr als dreimal so viel wie in die Sparte für Raumfahrt und Satellitenkommunikation, zu der auch Starlink zählt. Profitabel ist das KI-Geschäft bislang nicht, laut Unternehmen aber mit dem größten langfristigen Potenzial verbunden. Als Zielmarke nennt SpaceX einen adressierbaren Markt, der als der größte in der Geschichte beschrieben wird.

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Pläne für Rechenzentren im All

Zu den langfristigen Vorhaben zählen sogenannte KI-Rechensatelliten. Ab 2028 sollen damit Rechenzentren direkt im Weltraum betrieben werden, so zumindest die Ankündigung des Unternehmens.

Zusätzlich verweist SpaceX auf bereits bestehende Geschäftsbeziehungen im Infrastrukturbereich. Anthropic zahlt demnach monatlich 1,25 Milliarden US-Dollar für Zugang zu Rechenkapazität in den firmeneigenen Colossus-Rechenzentren, bei Google sind es monatlich 920 Millionen US-Dollar.

(red)

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