PDF-Verarbeitung

Apryse übernimmt PDF Tools von Smallpdf

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Bildquelle: daily_creativity/Shutterstock.com

Der Entwicklerdienstleister Apryse kauft die Schweizer PDF Tools AG. Damit wandern PDF/A-Konvertierung, Kompressionstechnik und KI-gestützte Schwärzung von Smallpdf zu Apryse.

Apryse, Anbieter von SDKs und Werkzeugen zur Dokumentenverarbeitung für Entwickler, hat die PDF Tools AG übernommen. Der bisherige Eigentümer Smallpdf AG, bekannt für seine Online-PDF-Werkzeuge, trennt sich damit von seinem Entwickler- und Enterprise-Geschäft und will sich künftig auf die eigene Verbraucher- und Business-Plattform konzentrieren. Über den Kaufpreis machten beide Unternehmen keine Angaben.

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Fokus auf PDF/A, Kompression und Redaktion

PDF Tools mit Sitz in der Schweiz hat sich auf hochperformante PDF-Verarbeitung spezialisiert. Im Mittelpunkt stehen drei Technologiebereiche: die Konvertierung von Dokumenten ins Archivformat PDF/A, verlustarme Kompressionsverfahren für große Dokumentenmengen sowie eine Software zur automatisierten Schwärzung sensibler Inhalte namens AI Smart Redact. Letztere lässt sich laut Apryse selbst hosten und soll auch in regulierten oder sicherheitskritischen Umgebungen einsetzbar sein, etwa im Finanz-, Gesundheits- oder Behördenbereich.

Diese Bausteine sollen künftig in Apryses bestehendes SDK-Angebot einfließen, das unter anderem Viewer-Komponenten, Editier-, Signatur- und Datenextraktionsfunktionen für Entwickler bereitstellt.

„Das ist ein großartiges Ergebnis für beide Unternehmen“, sagte Moritz Werner, CEO von Smallpdf. „Apryse ist der ideale Eigentümer für Entwicklertools für Unternehmen wie PDF Tools, während sich Smallpdf nun voll und ganz auf seine Verbraucher- und Unternehmensplattform konzentrieren kann, die jeden Monat mehrere zehn Millionen Nutzer bedient.“

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Moritz Werner, CEO von Smallpdf


Neben der Technik nennt Apryse auch geografische Gründe für die Übernahme: PDF Tools sei in Europa gut etabliert, was die internationale Expansion beschleunigen solle. Apryse selbst gibt an, mehr als 20.000 Kunden zu betreuen, darunter 85 Prozent der Unternehmen aus der Fortune-100-Liste.

Bestehende PDF-Tools-Kunden werden nach Angaben beider Firmen in die Apryse-Plattform überführt und sollen dort auf ein breiteres Funktionsangebot sowie globalen Support zugreifen können.

(red)

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