Apple Event “Spring Loaded” – was erwartet uns?

Quelle: www.apple.com

Apple stellt neue Produkte wegen der Corona-Pandemie wieder nur bei einem Online-Event vor. Erwartet wird nach Medienberichten am Dienstag (ab 19.00 Uhr MESZ) vor allem ein neues Modell des Tablet-Computers iPad Pro.

In der Corona-Krise sind die iPad-Verkäufe stark gestiegen, auch in Deutschland. 

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Das iPad Pro ist teurer und auf Nutzer mit höheren Ansprüchen an Rechenleistung und Funktionen ausgerichtet. Nach einer Aktualisierung des Standard-Modells im vergangenen Jahr ist ein frisches iPad Pro überfällig. Neben neuen Chips wird unter anderem über neue Mini-LED Displays mit verbesserter Bildqualität spekuliert.

In der Entwicklung ist bei Apple laut Medienberichten auch ein iMac-Desktop mit einem erstmals seit Jahren veränderten Design. Allerdings gibt es unterschiedliche Einschätzungen dazu, ob Apple schon bereit ist, ihn auf den Markt zu bringen.

Spekuliert wird schon lange auch über sogenannte AirTags – kleine Plättchen, die man an Gegenständen wie Schlüsseln anbringen kann, um diese schnell wiederzufinden. Die nötige Infrastruktur dafür hat Apple bereits mit einem hauseigenen Ortungsnetzwerk. Damit konnten über die App «Wo ist?» bisher nur Apple-Geräte wie iPhones oder AirPods-Ohrhörer lokalisiert werden. 

Hinweise auf AirTags wurden bereits sowohl in Apples Software-Code als auch in einem Video des Konzerns gefunden. Ihre Vorstellung wurde bereits mehrfach bei früheren Apple-Events erwartet, blieb aber bisher aus.

Apple könnte das Event auch nutzen, um eine seit langem vorbereitete neue Version des iPhone-Betriebssystems iOS zu veröffentlichen. Mit iOS 14.5 könnte sich für viele Apps das Werbegeschäft auf dem iPhone verändern. Denn mit dem Update werden die Nutzer gefragt, ob sie Apps erlauben wollen, ihr Verhalten quer über verschiedene Anwendungen und Website für Werbezwecke nachzuverfolgen. Seit Monaten warnt vor allem Facebook, dass dies die Personalisierung der Werbung erschweren werde. Apple verweist darauf, dass Nutzer das Recht haben sollten, zu entscheiden, wer Zugang zu ihren Daten bekommt.

dpa

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