Der Soester Softwarehersteller Aagon hat nach mehr als 30 Jahren am Markt seinen Markenauftritt grundlegend überarbeitet. Im Mittelpunkt steht ein neues Claim, eine klarere Produktarchitektur und eine bewusst emotionalere Ansprache der IT-Verantwortlichen.
Der deutsche UEM-Spezialist hat sein Branding komplett überarbeitet. Seit dem 9. Juni 2026 tritt das Unternehmen aus Soest mit neuem Logo, neuem Corporate Design und einer überarbeiteten Markenstrategie auf. Kern des Rebrandings ist die klarere Positionierung der Dachmarke Aagon sowie die eindeutige Verortung der UEM-Lösung ACMP als zentrales Produkt des Unternehmens.
Mehr als ein Facelift
Geschäftsführer Jürgen Vogler macht deutlich, dass es sich nicht um eine kosmetische Maßnahme handelt: „Wir haben uns technologisch und organisatorisch stark weiterentwickelt. Unser Markenauftritt hat das nicht mehr ausreichend widergespiegelt.“ Mit dem Rebranding solle nun klarer sichtbar werden, wofür Aagon stehe und für wen die Software entwickelt werde.
Der neue Claim „Every feature has a reason“ soll die Produktphilosophie auf den Punkt bringen. Ergänzt wird er durch vier Wertepaare: zuverlässig und bodenständig, ehrlich und unterstützend, individuell und durchdacht sowie persönlich und unkompliziert.
Henning Schlieper, Head of Marketing bei Aagon, betont die strategische Dimension dahinter: „In einem Markt, der immer schnelllebiger wird und in dem Produkte zunehmend austauschbar erscheinen, gibt eine starke Marke Orientierung und schafft Vertrauen.“ Marke und Performance Marketing wolle man künftig konsequent zusammendenken.
IT-Admins als Zielgruppe mit Gesicht
Auffällig ist der bewusst emotionale Ansatz des Rebrandings. Aagon stellt sogenannte „IT-Helden“ in den Mittelpunkt seiner Kommunikation, also jene IT-Verantwortlichen, die Systeme am Laufen halten, oft ohne dass das nach außen sichtbar wird. „IT funktioniert nicht automatisch“, sagt Vogler. „Wir entwickeln unsere Software für die Menschen, die vorausdenken, Verantwortung tragen und Probleme verhindern, bevor sie entstehen.“ ACMP entlaste diese Fachleute dabei „leise, zuverlässig und ohne unnötige Komplexität.“
Neue Markenarchitektur und visueller Auftritt
Strukturell wurde die Markenarchitektur vereinheitlicht. Aagon steht nun klar als Dachmarke, ACMP ist erkennbar als Produkt darunter eingeordnet. Das neue Corporate Design setzt auf reduzierte Typografie, eine strukturierte Farbpalette und eine eigenständige Bildsprache. Als illustratives Element wurde der sogenannte „Aagonaut“ eingeführt, eine Figur, die laut Unternehmen für „Fortschritt, Weitblick und den Anspruch, immer einen Schritt voraus zu sein“ stehen soll.
Das grundlegende Versprechen des Unternehmens bleibt dabei unverändert: Software „Made in Germany“, persönliche Betreuung und Lösungen, die aus realem Bedarf entstehen. Aagon gibt an, seit über 30 Jahren am Markt zu sein, und will diesen Erfahrungsschatz als Vertrauensbasis nutzen, um sich gegen wachsenden Wettbewerb im UEM-Segment zu behaupten.
(red/Aagon)