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Authentifizierung

Im Rahmen der IT-Security-Messe it-sa 2021 wurde die neue Studie „CIAM 2022“ im Auftrag vom Identitätsanbieter Auth0 in Zusammenarbeit mit IDG Research Services vorgestellt. Auth0 fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.

CIAM-Strategie: Kundenbindung spielt kaum eine Rolle

  • Die Mehrheit der Befragten (61 Prozent) hat bisher Authentifizierungslösungen im Einsatz, bei der es vor allem um die Mitarbeiter-Identifizierung geht. Dennoch sehen immerhin 41 Prozent erhöhten Bedarf bei der Verwaltung von Kundenidentitäten. Ganze 80 Prozent haben sogar bereits eine dezidierte Software-Lösung im Einsatz. Gleichzeitig moniert nahezu die Hälfte der Entscheider, zu wenig Know-How an Bord zu haben, wenn es um die Entwicklung einer tragfähigen CIAM-Strategie geht. Sie geben zu, dass zu viele Mitarbeiter sich mit dem Management von Altsystemen aufhalten, anstatt Kapazitäten für die Verwaltung der Identitäten von Kunden und Geschäftspartnern freizumachen. 
     
  • Ohnehin gewinnt man den Eindruck, die Entscheider begreifen CIAM in erster Linie als technische, nicht aber als strukturelle Erweiterung des bisherigen IAM-Ansatzes. Denn die Kriterien IT-Infrastruktur und IT-Sicherheit sind für 68 Prozent der Befragten oberstes Gebot für die Umsetzung einer CIAM-Strategie. Punkte wie Kundenbindung und Customer Journey spielen allenfalls eine untergeordnete Rolle. Daher wundert es nicht, dass bei der Entscheidung für eine CIAM-Strategie der IT-Bereich das Sagen hat (84 Prozent), kundennahe Unternehmensbereiche wie Marketing (35 Prozent) oder der Vertrieb (37 Prozent) bleiben weitgehend außen vor. 

Wenig Motivation für neue Anmeldemethode

  • Auch bei der Frage nach den aktuell genutzten Authentifizierungs-Technologien setzt über die Hälfte der Unternehmen noch auf die Kombination aus Passwort und Benutzername. Immerhin gefolgt von biometrischer Authentifizierung und Social Logins. Auch in den kommenden fünf Jahren wollen die meisten Unternehmen am Einsatz dieser Methoden nichts Wesentliches ändern. Gleichzeitig spricht sich allerdings ein Drittel dafür aus, dass innovative Authentifizierungsmethoden Haupttreiber für die Akzeptanz von CIAM in den kommenden Jahren sein werden. 

“Die Ergebnisse zeigen: IT-Entscheider interpretieren CIAM in erster Linie als Infrastrukturthema. Im Kern geht es aber darum, die Kundenbedürfnisse bei Anmeldeprozessen zu kennen und entsprechende digitale Services zu entwickeln. Dafür braucht man Entwickler und Produktmanager,“ so Kevin Switala, Enterprise Sales Manager bei Auth0 zu den Ergebnissen.

www.auth0.com/de


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