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Joachim Astel

Bild: Joachim Astel, Vorstand und Chief Regulatory Officer (CRO), noris network AG

Der Rechenzentrumsneubau der noris network AG in Nürnberg Süd ist durch den TÜViT nach TSI Level 4 und DIN EN 50600 zertifiziert. 

Weltweit erreicht bisher rund ein Dutzend Rechenzentren die höchste Stufe des De-facto-Standards für Rechenzentren Trusted Site Infrastructure (TSI). Die Auditoren des TÜViT wenden bei der TÜV-TSI-Zertifizierung einen sehr aufwendigen Prüfungsprozess an, der in allen einzelnen Phasen – beginnend bei Standortwahl, weiter in der Bau- und Einrichtungsphase und in den ersten Monaten des Regelbetriebs des Rechenzentrums – durch die TÜV-Auditoren detailreich verfolgt wird.

Die Auditierung dieses neuen Rechenzentrumsabschnitts von noris network mit über 2000 weiteren Quadratmetern nutzbarer IT-Fläche umfasste neben TSI auch die Einstufung nach DIN EN 50600 mit der höchsten Verfügbarkeitsklasse 4.

So etwas kann man mieten?

Das neueste Rechenzentrum ist laut Mitteilung die einzige Einrichtung auf diesem Niveau, in der Unternehmen Flächen und Cages für die eigenen IT-Systeme mieten können. TÜV TSI ist in der Auditierung strenger als andere Standards, weil der TÜV-Sicherheitsstandard bereits bei Standortwahl und Architektur ansetzt und zudem Vorgaben für den laufenden Betrieb macht. Zu den Forderungen des Level 3 (hoher Schutzbedarf/Hochverfügbarkeit), wie etwa kein „Single Point of Failure“ aktiver Versorgungskomponenten, erhöhte Einbruchhemmung, Absicherung der Versorgungstrassen, Brandbeherrschung und Überwachung der Zustände kommen beim höchsten Level 4 (sehr hoher Schutzbedarf/Höchstverfügbarkeit) noch Kriterien wie dediziertes Rechenzentrumsgebäude, Vorfeldabsicherung und definierte Wartungstoleranzen hinzu. noris network erfüllt diesen Maßstab jetzt nachweislich und erste Kunden nutzen ihn nach eigenen Angaben bereits.

www.noris.de


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