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Alt-Handys

Wie viele alte Mobiltelefone liegen in Deutschland ungenutzt herum? Diese Frage stellt der Digitalverband Bitkom regelmäßig Verbraucher:innen. In diesem Jahr wurde ein neuer Negativ-Rekord erreicht: Mehr als 200 Millionen Handys und Smartphones horten die Deutschen in ihren Schubladen. 

  • Negativ-Rekord: Mehr als 200 Millionen Handys und Smartphones horten die Deutschen in ihren Schubladen
  • Wer seine aussortierten Geräte zurück in den Kreislauf gibt, leistet einen Beitrag für die Umwelt und kann dabei noch Geld verdienen
  • Hersteller stehen in der Pflicht, Geräte einfacher reparierbar zu konstruieren und länger mit Software-Updates zu versorgen

Das ist ein riesiger Berg, der in den letzten 10 Jahren um mehr als das Doppelte angewachsen ist. Zum Vergleich: 2012 waren es “nur” 86 Millionen. Dabei enthalten die Geräte wertvolle Materialien, die unter schwierigen Bedingungen in nur kleinen Mengen abgebaut werden können. 

Smartphones zurück in den Kreislauf

Bereits nach 18 Monaten tauschen Verbraucher:innen ihr Mobilgerät im Durchschnitt durch ein neues Modell aus. Dabei sind die Telefone in 70 Prozent der Fälle vollkommen intakt und lassen sich weiterverwenden. Für die Herstellung eines neues Smartphones fallen hingegen circa 79 Kilogramm CO2 an. Etwa 70 Prozent dieser CO2-Emissionen lassen sich durch die Weiternutzung eines vollständig erneuerten Geräts einsparen. Diese refurbed Geräte sind damit eine nachhaltige und günstige Alternative im Vergleich zum Neukauf.

Refurbed, der Online-Marktplatz für vollständig aufbereitete Elektronikprodukte, möchte daher jetzt an unsere aussortierten Smartphones. Ab sofort ist es möglich, Geräte direkt an refurbed zu senden. Diese werden dann professionell zurückgesetzt sowie aufbereitet und kommen so wieder in den Kreislauf zurück. Das Beste: Für Smartphones, die wieder verkauft werden können, bekommen Verkäufer:innen schnell und unkompliziert Bares ausbezahlt. Alte oder defekte Geräte werden gespendet, die Rohstoffe wiederverwertet und so die Umwelt geschont.

Bild: Refurbed Kreislauf für ausgediente Handys und Smartphones

Aber vielleicht brauche ich es nochmal?

Woran liegt es, dass sich die Deutschen so schwer von ihren Altgeräten trennen können? Laut Bitkom-Umfrage bewahren 57 Prozent der Verbraucher:innen mehr als drei ausgediente Smartphones oder Handys zu Hause auf. 42 Prozent wollen ein Ersatzgerät parat haben, falls das hauptsächlich genutzte Telefon kaputt geht. Doch sind wir ehrlich: Wann kommen wir schon in die Verlegenheit, unser altes Telefon herauszukramen – machen es uns doch günstige Angebote oder neue Modelle wie Handymiete so einfach.

Mobiltelefone weiterverkaufen: Ist das nicht zu kompliziert?

Ein weiterer Grund, Handys in der Schublade liegen zu lassen: 35 Prozent der Befragten gaben an, dass der Aufwand einer Entsorgung oder eines Verkaufs schlichtweg zu hoch ist. Refurbed hat daher mit seinem neuen BuyBack-Programm eine einfache, transparente und schnelle Lösung geschaffen: In wenigen Minuten hat man sein Altgerät verkauft oder zurück in den Kreislauf gebracht.

Auch veraltete oder defekte Geräte können kostenlos an refurbed geschickt werden. Denn das Unternehmen sorgt für ein umweltgerechtes Recycling. So werden Ersatzteile in anderen Geräten verbaut oder die Geräte für Rückgewinnung seltener Metalle an Partner weitergegeben.

Jetzt ist die Zeit für nachhaltige Elektronik

„Wir möchten die Verbraucher:innen aufrütteln, nicht länger auf ihren ‘alten’ Smartphones hocken zu bleiben”, sagt der gebürtige Hamburger Kilian Kaminski, Co-Gründer von refurbed. „Unser Konsum von Elektronikgeräten muss nachhaltiger werden. Dafür müssen Produkte länger genutzt werden und wieder in den Kreislauf kommen. Aber auch die Hersteller stehen in der Pflicht: Sie müssen sich ihrer Verantwortung stellen, Geräte einfacher reparierbar zu konstruieren und länger mit Software-Updates zu versorgen. Jeder einzelne Schritt zählt, der dazu beiträgt, mit den Ressourcen unserer Erde verantwortungsvoll umzugehen.”

www.refurbed.de
 


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