Diskussionen rund um die CO2-Emissionen konzentrieren sich heute in der Regel auf die Hardware. Der Einfluss von Software auf die CO2-Bilanz eines Geräts ist noch wenig beachtet – zu Unrecht. Denn die Bereitstellung und Nutzung der Software trägt durchaus zu den Gesamtemissionen eines Geräts bei.
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Der wachsende Energiebedarf von Rechenzentren rückt zunehmend ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Die Betreiber stehen unter Druck, effizienter zu werden und mehr in Sachen Nachhaltigkeit zu tun. Die Messung der Power Usage Effectiveness allein reicht dabei nicht mehr aus, um ein Rechenzentrum zu beurteilen. Stattdessen werden neue, ganzheitliche Ansätze benötigt.
BIM
Der Gebäudesektor ist einer der größten Emittenten von CO2 in Deutschland, liegt bei den notwendigen Einsparungen bis zum Klimaziel 2030 aber zurück. Digitale Technologien können sowohl bei Neubauten als auch bei Bestandsgebäuden einen deutlichen Beitrag dazu leisten, um kurz- und mittelfristig Emissionen zu reduzieren.
Windräder, die mithilfe von Sensoren ihre Rotorblätter optimal an die Windstärke anpassen, Felder, die auf Basis von Satellitendaten sparsamer gedüngt werden, Fabriken, die dank KI hocheffizient produzieren und dabei Energie einsparen: Digitale Technologien können wesentlich dazu beitragen, dass Deutschland seine Klimaziele im Stichjahr 2030 erfüllt.
Forscher am Argonne National Laboratory und Kollegen aus anderen Forschungseinrichtungen in den USA setzen generative Künstliche Intelligenz ein, um im Rekordtempo Materialien zu finden, die CO2 effektiv aus der Atmosphäre entfernen.
Systerra Computer GmbH
Wiesbaden
HAW Hamburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Hamburg, Home Office
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