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Grabstein

Im September war Ungarn Ziel eines großangelegten Cyberangriffs. Im Fokus standen Finanzinstitute und Teile der ungarischen Telekomnetzinfrastruktur. Aber auch Kryptobörsen wecken wieder vermehrt das Interesse von Kriminellen, wie der Angriff auf die Kryptobörse KuCoin zeigt.

Die ungarische Magyar Telekom und mehrere ungarische Banken waren Ziel einer DDoS-Attacke. Durch das erhöhte Datenverkehrsaufkommen war das Netz der Telekom überlastet und teilweise nicht erreichbar. Der Hackerangriff verursachte bei einigen Finanzinstituten Störungen. Diese mussten daraufhin Teile ihrer Dienste einstellen. Das Volumen der Attacke soll zehn Mal höher gewesen sein, als bei üblichen DDoS-Angriffen. Laut Magyar Telekom kamen die Angriffswellen von Servern aus Russland, China und Vietnam.

Unbekannte Hacker haben sich Zugriff auf mehrere E-Mail-Accounts von Abgeordneten und Mitarbeitern des norwegischen Parlaments verschafft. Der Umfang des Datenabflusses ist unbekannt.

Unbekannten Angreifern ist es gelungen, in den Monaten März bis August 2020 vollständige Kreditkarten-Sets von Warner Music Kunden zu erbeuten. Der Angriff betraf mehrere Onlineshops der Warner Music Group. Die Daten enthalten Kreditkartennummern, Ablaufdaten und CVC-Nummern. Damit können die Kriminellen online Artikel mit den gestohlenen Daten über die jeweilige Kreditkarte zahlen.

Quelle: QGroup GmbH

Die in Singapur ansässige Kryptobörse KuCoin wurde Opfer von Cyberkriminellen. Dabei wurden Kryptowährungen im Wert von 150 Millionen US-Dollar entwendet. Darunter 2.000 Bitcoin und auch größere Summen in Litecoin, Ripple, Tether, Stellar und Tron. Den Angreifern war es offenbar gelungen, an private Schlüssel der Hot Wallet zu kommen.

www.qgroup.de
 


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