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Startup

Die Staatsregierung will angesichts von Corona-Krise und Technologieabwanderung ins Ausland ihre Zuschüsse für Start-ups stark erhöhen. «Zum Einen wollen wir einen Start-up-Fonds haben, der am Ende auf bis zu 250 Millionen hoch gerechnet wird», sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München.

Anstelle von bisher maximal zehn Millionen soll ein Unternehmen künftig bis zu 25 Millionen Euro Zuschuss bekommen können.

Neben der Gründung neuer Technologieunternehmen will die Staatsregierung auch die Anschlussfinanzierung für bereits existierende Start-ups verbessern, die Geld für Wachstum brauchen - daran hapert es nach Einschätzung von Fachleuten in Deutschland am meisten. Damit soll verhindert werden, dass Technologie ins Ausland abwandert. «Damit erfolgreiche Start-ups nicht am Ende gekauft oder finanziell so strukturiert werden, dass aus einem bayerischen Start-up ein chinesisches oder amerikanisches wird», sagte Söder nach einem Treffen mit Start-up-Unternehmern dazu.

So überlegt die Staatsregierung, den eigentlich für die Rettung existenzbedrohter Unternehmen gedachten Bayernfonds auch für eine bessere Eigenkapitalausstattung von Start-ups zu nutzen. Ebenfalls in Planung sind Start-up-Zentren und internationale Start-up-Netzwerke. «Wir wollen die schlausten, die jüngsten und die kreativsten Köpfe bei uns versammeln, und zwar egal, ob sie in Bayern geboren sind, ob sie aus Deutschland oder anderen Teilen der Welt kommen», sagte Söder dazu.

Der Wettbewerb um die besten Köpfe und Ideen werde immer härter, sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Das werde von «Mitbewerbern» - gemeint sind unter anderem China und die USA - gezielter und strategischer angegangen als in Deutschland. Gute Geschäftsideen wanderten häufig aus Deutschland ab - «und wenn die Dinge dann Geld abwerfen, kaufen wir die erfundenen Ideen wieder teuer zurück, weil wir nicht in er Lage sind, diese Wachstumsschritte ordentlich durchzufinanzieren», sagte Aiwanger.

dpa


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