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Fußspuren

Online-Marketer brauchen nur eine Liste von 50 bis 150 Lieblings-Websites von Konsumenten, um ein einzigartiges Werbetracking-Profil von ihnen zu erstellen. Dadurch fällt es ihnen leicht, Internet-Nutzer immer wieder zu identifizieren und sie mit Anzeigen zu verfolgen. Das ergibt eine Studie von Mozilla.

Gratwanderung für Marketer

"Vor allem für Marken ist es wichtig, online potenzielle Zielgruppen zu erkennen und gezielt für sie Werbung zu machen. Das Tracking erlaubt es, ihre Customer Journey und ihr Kaufverhalten nachzuvollziehen. Kunden nervt das aber häufig, was dem Brand schaden kann. Die Gratwanderung zwischen zu wenig und zu viel Werbung ist heute die größte Herausforderung von Marketern. Es gibt hier keinen Königsweg, deswegen ist viel Fingerspitzengefühl gefragt", sagt Marketing-Experte Felix Murbach gegenüber pressetext.

Mehr als 52.000 Firefox-User haben an der Studie teilgenommen und anonyme Browser-Daten zur Verfügung gestellt. Insgesamt haben die IT-Forscher Informationen von 35 Mio. Website-Besuchen auf 660.000 individuellen Domains analysiert. Anhand der Daten haben sie versucht, möglichst genaue User-Profile zu erstellen, deren Genauigkeit sie in einem Testlauf überprüft haben.

Nicht viele Daten erforderlich

Mit einem Datensatz von 50 oft besuchten Webseiten konnte das Forschungs-Team Profile erstellen, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent deren individuelle Nutzer wiedererkennen konnten. Bei einem Datensatz von 150 Domains stieg diese Wahrscheinlichkeit auf 80 Prozent. Laut den Studienautoren brauchen Marketer also nicht viele Informationen, um Konsumenten auf der Spur zu bleiben. Das treffe selbst dann zu, wenn keine User-Namen verfügbar sind.

www.pressetext.com


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