Anzeige

Es wurde eine schwerwiegende Schwachstelle in SAP Netweaver gefunden. Hier ein Kommentar dazu von Bob Huber, CSO bei Tenable.

„Die Schwachstelle in SAP Netweaver, die ‚RECON‘ (Remotely Exploitable Code on NetWeaver) getauft wurde, betrifft weltweit über 40.000 Unternehmen. Durch sie erhalten Angreifer Kontrolle über unternehmenskritische Anwendungen, darunter Supply Chain Management (SCM) und Enterprise Resource Planning (ERP). Damit ist die Schwachstelle mehr als ein reines IT-Problem. Falls sie ausgenutzt wird, kann dies zu Verstößen gegen die DSGVO und weiteren Konsequenzen führen, da Kriminelle damit Zugriff auf hochsensible und private Daten haben und so auch geistiges Eigentum stehlen, Zahlungen missbräuchlich freigeben oder Finanzdaten ändern können.

Kriminelle werden diese lukrative Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen. Darum sollten Unternehmen ihre Systeme schnellstmöglich patchen.“

Auf dem Tenable-Blog gibt es einen englischsprachigen Beitrag mit weiteren Details dazu.

https://de.tenable.com/
 


Weitere Artikel

Auto-Smartphone

Vor- und Nachteile von Updates Over The Air für Pkw

Moderne Pkw, Verbrenner wie Elektroautos, verfügen meist über eine Internetanbindung per Mobilfunk. Diese ermöglicht den Herstellern das Einspielen neuer Software, auch Update Over The Air (OTA) genannt. Das dient einerseits der Fehlerbehebung, ermöglicht…
Gaming

Gamer: Spielen aus Langeweile wirkt schädlich

Smartphone-Games zur Beseitigung von negativer Stimmung oder Langeweile wirken sich schädlich auf die Spieler aus, wie eine neue Studie von Forschern der University of Waterloo zeigt.
Spyware

DeepSec über Pegasus: Überwachung als organisierte Kriminalität

Die vom Konsortium Pegasus Project publizierten Informationen über den systematischen Missbrauch ihrer Überwachungssoftware für Smartphones zeigen deutlich, dass zügellose Überwachung von organisierter Kriminalität kaum zu unterscheiden ist.
Amazon

Datenschutz-Strafe von 746 Millionen Euro für Amazon

Amazon ist von den Datenschutzbehörde in Luxemburg mit einer Strafe von 746 Millionen Euro belegt worden. Der weltgrößte Online-Händler gab die bereits am 16. Juli verhängte Strafe in seinem ausführlichen Quartalsbericht in der Nacht zum Freitag bekannt.
Facebook

Facebook darf selbst über Inhalte entscheiden

Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied, dass Facebook in seinen sogenannten Gemeinschaftsstandards grundsätzlich selbst festlegen darf, welche Inhalte nicht erwünscht sind und entsprechend weiterhin Beiträge löschen und Nutzer sperren. Aber: Betroffene müssen…
Google Assistant

Sieben von zehn Personen nutzen Siri, Bixby und Co.

„Hey Handy! Ruf meine Eltern an“ oder „Zeig mir die Route zum Bahnhof“: Immer mehr Menschen sprechen mit ihren Smartphones. 69,4 Prozent nutzen Sprachassistenten wie Google Assistant, Siri von Apple oder Samsungs Bixby.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.