Anzeige

E-Commerce

Der E-Commerce boomt nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit. Dementsprechend werden Firmen aus dem Segment besonders für Trader immer attraktiver. Das hat auch für die IT positive Folgen, da so mehr Geld in den Markt fließt. Der E-Commerce entwickelt sich immer mehr zum Sektor der Zukunft. 

Wie haben sich die Kurse namhafter Unternehmen in den vergangenen Wochen entwickelt, und weshalb sind die Firmen für Anleger so interessant?

Starkes Wachstum von Amazon und Apple

Zuerst einmal die Zahlen: Der Umsatz mit E-Commerce hat sich im vergangenen Jahrzehnt vervielfacht. Laut Untersuchungen des BEVH (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel) lag der Umsatz des Sektors im Jahr 2019 in Deutschland bereits bei 72,6 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr 2020 wird eine Steigerung auf 80 Milliarden Euro prognostiziert.

Insbesondere die „Big Player“ des Segments sahen in den letzten Wochen einen großen Aufschwung an der Börse. Wer beispielsweise in den vergangenen Monaten Amazon Aktien kaufen durfte, kann sich inzwischen über große Gewinne freuen: Seit Mai 2019 konnte die Aktie von rund 1.650 Euro auf 2.226 Euro (Stand: 12. Mai 2020) zulegen. Der E-Commerce-Riese aus den USA steigert seine Absätze bereits seit Jahren stetig und gehört inzwischen zu den wertvollsten Unternehmen der Welt.

Ein weiterer großer Spieler am Markt, und IT-Fachkräften mit Sicherheit ein Begriff, ist Apple Inc. Inzwischen liegt Apple auf Platz drei der größten E-Commerce-Einzelhändler weltweit, nach Amazon und dem kanadischen Unternehmen JD.com. Der hohe Umsatz kommt daher, dass iPhone und Mac meist zu hohen Preisen verkauft werden - der Gewinn geht dabei vollständig an Apple. 

Die gestiegenen Kurse machen die Firmen für Anleger noch interessanter. Denn mit einem Abflachen des Aufwärtstrends ist in näherer Zukunft nicht zu rechnen, weitere hohe Renditen warten auf die Trader.

IT als Erfolgsgeheimnis

Erfolgsgeheimnis der großen E-Commerce-Firmen ist die hinter den Webseiten, den Shops und der Logistik stehende Informationstechnologie. Algorithmen überwachen Verkäufe und Lagerstände und berechnen die zukünftige Nachfrage für einzelne Produkte - gerade im Fall von Amazon ist dies extrem aufwendig. Ohne leistungsstarke Server mit entsprechender Wartung, einem Heer an Software-Spezialisten und Backend-Programmierung wäre der aktuelle Erfolg der E-Commerce-Firmen überhaupt nicht denkbar. Und ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht - die Kunden konsumieren immer mehr, Apple und Amazon gehören zu den begehrtesten Marken weltweit. Kein Wunder also, dass beispielsweise die Apple Aktie zurzeit wieder zu den besten Performern am Markt.

Amazon wiederum plant, in den kommenden Monaten rund 100.000 zusätzliche Arbeitskräfte einzustellen, um die immer höhere Nachfrage nach Produkten zu bedienen. Viele der neuen Arbeitnehmer werden nicht nur aus dem Versand kommen, sondern auch aus der IT-Abteilung.

Die gute Performance am Markt betrifft neben den Top-Firmen auch die gesamte Branche: Selbst Unternehmen wie Shopify konnten sich in den vergangenen Monaten über stetige Steigerungen des Umsatzes freuen. In China konnte der E-Commerce-Gigant Alibaba im letzten Jahr Umsatz und Gewinn überraschend stark erhöhen und plant nun, das eigene Cloud-Geschäft massiv auszubauen.

Fazit

Der E-Commerce boomt und die Anleger sind immer optimistischer, was die langfristige Entwicklung von Unternehmen wie Apple, Alibaba und Amazon angeht. Die Kurse steigen und maßgeblich verantwortlich dafür ist die IT. Diese stellt das Rückgrat des E-Commerce dar und ist im Hintergrund für eine Vielzahl von Optimierungen sowie die Erstellung neuer Geschäftsmodelle verantwortlich.


 


Weitere Artikel

Gaming

Gamer: Spielen aus Langeweile wirkt schädlich

Smartphone-Games zur Beseitigung von negativer Stimmung oder Langeweile wirken sich schädlich auf die Spieler aus, wie eine neue Studie von Forschern der University of Waterloo zeigt.
Spyware

DeepSec über Pegasus: Überwachung als organisierte Kriminalität

Die vom Konsortium Pegasus Project publizierten Informationen über den systematischen Missbrauch ihrer Überwachungssoftware für Smartphones zeigen deutlich, dass zügellose Überwachung von organisierter Kriminalität kaum zu unterscheiden ist.
Amazon

Datenschutz-Strafe von 746 Millionen Euro für Amazon

Amazon ist von den Datenschutzbehörde in Luxemburg mit einer Strafe von 746 Millionen Euro belegt worden. Der weltgrößte Online-Händler gab die bereits am 16. Juli verhängte Strafe in seinem ausführlichen Quartalsbericht in der Nacht zum Freitag bekannt.
Facebook

Facebook darf selbst über Inhalte entscheiden

Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied, dass Facebook in seinen sogenannten Gemeinschaftsstandards grundsätzlich selbst festlegen darf, welche Inhalte nicht erwünscht sind und entsprechend weiterhin Beiträge löschen und Nutzer sperren. Aber: Betroffene müssen…
Google Assistant

Sieben von zehn Personen nutzen Siri, Bixby und Co.

„Hey Handy! Ruf meine Eltern an“ oder „Zeig mir die Route zum Bahnhof“: Immer mehr Menschen sprechen mit ihren Smartphones. 69,4 Prozent nutzen Sprachassistenten wie Google Assistant, Siri von Apple oder Samsungs Bixby.
Fake News

US-Bürger wollen Strafen für Corona-Fake-News

Social-Media-Riesen geraten stark unter Druck, weil sie Fake News über die Corona-Pandemie auf ihren Plattformen verbreiten lassen. Laut einer Umfrage von Morning Consult ist ein Großteil der Öffentlichkeit der Meinung, dass soziale Medien den Weg zu einem…

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.