Anzeige

Hacker

Die IT-Experten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sehen in der Corona-Krise ein erhöhtes Bedrohungsrisiko für Dutzende «systemkritische» Unternehmen.

«Dazu zählen große Produzenten von Medizinprodukten, Pharmaunternehmen und medizinische Forschungseinrichtungen», teilte die Behörde am Freitag auf Anfrage mit. Man habe die Firmen im Zuge der Coronavirus-Krise kontaktiert und zu einer «Reevaluierung» und gegebenenfalls Anpassung ihrer IT-Sicherheitsmaßnamen geraten. «Das BSI sieht vor dem Hintergrund der aktuellen Krise für diese Unternehmen ein erhöhtes Bedrohungsrisiko.»

Das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» hatte darüber berichtet. Dem Bericht zufolge herrscht bei den deutschen Sicherheitsbehörden unter anderem Sorge vor Cyberattacken auf Krankenhäuser, wie es sie in der Vergangenheit bereits gegeben hat. In der aktuellen Coronavirus-Pandemie wären sie noch gravierender als ohnehin schon.

dpa


Weitere Artikel

Datenschutz

Schutz privater Daten – nicht nur am Europäischen Datenschutztag ein wichtiges Thema

Am heutigen Freitag, 28. Januar, feiert er seinen 15. Geburtstag, der Europäische Datenschutztag. Und insbesondere in Europa ist der Schutz privater Daten ein hohes Gut.
Data Leak

Sensible Daten: Festplatte aus Ausländerbehörde versteigert

Bei der Entsorgung eines Computers aus der Lübecker Verwaltung hat es offenbar eine Datenschutzpanne gegeben. Der mit der Entsorgung beauftragte Dienstleister habe einen Computer samt der Festplatte beim Online-Händler ebay.de verkauft, auf der noch sensible…
Facebook

Urteile zur Klarnamenpflicht in sozialen Netzwerken erklärt

Der Bundesgerichtshof (BGH) urteilte, dass Nutzer:innen von sozialen Netzwerken nicht zur Verwendung ihres Klarnamens verpflichtet sind. Geklagt hatten zwei Nutzer, deren Profile unter Verwendung eines Pseudonyms statt des richtigen Namens vom sozialen…
Malware

FluBot- und TeaBot-Kampagnen flammen neu auf

Seit Anfang Dezember 2021 wurden mehr als 100.000 bösartige SMS-Nachrichten zur Verbreitung des Banking-Trojaners FluBot (auch bekannt als Cabassous) abgefangen. Die neu aufflammende Angriffswelle betrifft bisher vor allem Android-Nutzer in Deutschland,…
Messenger

WhatsApp bleibt unter den Messenger-Diensten deutlich vorne

Der Messengerdienst WhatsApp bleibt mit Abstand der in Deutschland am häufigsten genutzte Online-Kommunikationsdienst. 93 Prozent aller Nutzer verwenden den zum Meta-Konzern (ehemals Facebook) gehörenden Dienst, wie eine am Donnerstag veröffentlichte,…
Meta Headquarter

Meta: EU-Wettbewerbshüter genehmigen Übernahme von Kustomer

Die Wettbewerbshüter der EU haben den vom Internet-Konzern Meta (Facebook) geplanten Kauf der Firma Kustomer unter Auflagen genehmigt. Das 2015 gegründete Start-up bietet Kundenservice-Plattformen und Chatbots an, die Kundenanfragen automatisch beantworten.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.