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Bild: Parallels

Wo liegt das Dokument „Semifinal01_versuch03-Draft_neu.doc“ nochmal? Im Ordner „Random“ oder „Sonstiges“? Kennen Sie das Szenario? Oder sind Sie eher der digitale Ordnungspedant, dessen Dokumentenverwaltung einer professionellen hierarchischen Gliederung unterliegt?

Passend zum heutigen „Reinige-deinen-Computer-Tag“ nutzen viele die Chance ihre Hardware mal wieder auf Vordermann zu bringen. Dafür gibt es mittlerweile viele Hilfs-Tools wie Spracheingabe, Spotlight, Launchpad oder manuelle Suchmethoden. Viele Anwender machen sich deshalb gar nicht mehr die Mühe, Struktur in den Ordern anzulegen.

Parallels hat sich aus der Vielzahl von Ordnungstypen vier beliebte Persönlichkeiten. Vielleicht sind Sie diesen bereits begegnet oder können sich sogar mit einem davon identifizieren: 

1. Der Datenhamster: Unter dem Motto „Master des Chaos“ bestreitet er seinen Alltag.

Der Datenhamster liebt Ordnung – er hasst aber das Ordnung halten. Sein Schreibtisch ist überfüllt, genauso wie sein Desktop. Auch eine Ordnerstruktur gibt es hier nicht wirklich, zwei bis drei Hauptordner reichen aus. Bei mehreren Ordnern wäre schließlich zusätzlicher Verwaltungsaufwand nötig. Dennoch behält er den Überblick über sein Chaos und findet immer die richtige Datei – wie aus Zauberhand. Diese Art von Organisationsverhalten ist sogar wissenschaftlich bestätigt. Steve Whittaker unterscheidet beispielsweise zwischen den „Filers“ und den „Pilers“. Paradoxerweise stellt sich dabei auch heraus, dass die Pilers, also die Gruppe, die Dokumente anhäufen, ihre gesuchten Dokumente schneller wiederfinden, als die strukturierten Filers.

2. Der absolute Digitalchaot: „Wer weniger ordnet, hat mehr vom Leben“, nicht wahr?

Sein Tagesablauf wird eher von Glück als von Organisationstalent bestimmt. Zu Terminen erscheint er halbwegs pünktlich, auch wenn er sie sich vielleicht gar nicht notiert hat – oder den Eintrag irgendwo in einem verstaubten Notizbuch vergessen hat. Sein Desktop und E-Mail-Postfach sehen genauso aus wie sein Schreibtisch im Büro: alles verstreut. Die Dokumentation reicht von Versuch0375 über Versuch34_final_neu im Ordner „Zeugs“ und führt zu nichts als Chaos. Er verbringt sehr viel Zeit mit der digitalen Dokumentenjagd. Für seine Kollegen ist der Digitalchaot ein kleines Phänomen, vor allem daher, weil sich sein Ordnungsdefizit nicht unbedingt in seiner Arbeit widerspiegelt. Im Umgang mit Kunden wirkt er kompetent und organisiert. In anderen Worten: Er ist der typische Unter-den-Teppich-Kehrer.

3. Der Minimalist: Seine Devise lautet ganz klar: „Weniger ist mehr“.

Der digitale Minimalist beschränkt sein Dokumentenaufkommen auf das Nötigste. Er hat ein Talent dafür, Unwichtiges zu filtern und nicht benötigte Dokumente direkt in den Papierkorb wandern zu lassen. Das Ergebnis: eine kleine geordnete Sammlung, in der alles auffindbar ist. Auf dem Desktop befindet sich oftmals nur ein einziger Ordner. Bei dem ganzen Selektieren kann es aber auch schnell passieren, dass die ein oder andere wichtige E-Mail im Papierkorb landet.

4. Der Digital-Pedant: Oder besser gesagt der „Hierarchie-Liebhaber“ besitzt niemals eine falsch benannte Datei.

Die Dateistruktur auf seinem Rechner erinnert an ein komplexes Organigramm mit zahlreichen Hierarchien. Ob nach Alphabet, Datum oder Themengebiet, hier ist alles geordnet. Ein einziges unbenanntes Dokument bringt den Digital-Pedant aus dem Konzept – es wird umgehend ordnungsgemäß archiviert. Der Archivar findet sich in dieser Ordnerstruktur zurecht wie in seinen eigenen vier Wänden. Für Außenstehende wirkt es wie ein kryptografisches Labyrinth. Dieses Organisationstalent ist dem Digital-Pedanten entweder in die Wiege gelegt oder er hat es sich hart antrainiert. 

Mit welchen Typ Sie sich auch identifizieren können, kleine Hilfestellungen zur digitalen Verwaltung lehnt keiner ab. Eine Laufwerkbereinigung oder Speicherfreigabe ersparen allen Ordnungstypen wertvolle Zeit. Doppelt vorhandene Dokumente lassen sich mittlerweile mit ein paar Klicks einfach finden und löschen. Selbst im Fall des Digitalchaoten lässt sich durch ein Paket der Parallels Toolbox vieles retten. Tools aus dem Disk and System bereinigen den Desktop vorübergehend, indem sie die ganze Unordnung erstmal ausblenden oder den Computer von nutzlosen Dateien befreien – so organisiert sich selbst der größte Chaot.

www.parallels.com/de/
 


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