Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

Bitkom | Digital Health Conference
26.11.19 - 26.11.19
In dbb Forum Berlin

IT & Information Security
26.11.19 - 27.11.19
In Titanic Chaussee Hotel, Berlin

Integriertes IT Demand und Portfolio Management
02.12.19 - 04.12.19
In Sofitel Berlin Kurfürstendamm, Germany

IT-Tage 2019
09.12.19 - 12.12.19
In Frankfurt

eoSearchSummit
06.02.20 - 06.02.20
In Würzburg, Congress Centrum

Anzeige

Anzeige

Sprach- vs. Gesichtserkennung

Stimmerkennung ist sicherer als Gesichtserkennung. Das ist das Fazit des Schweizer Sprachanbieter Spitch, der zur Vorsicht bei biometrischer Gesichtserkennungrät, die Authentifizierung anhand der eigenen Stimme sei deutlich sicherer.

FaceApp ist derzeit die beliebteste App der Welt – doch die Weitergabe des eigenen Bildes ist nicht ungefährlich, warnt der Schweizer Sprachsystemanbieter Spitch AG. Der Grund: Wer ein Selfie bei FaceApp hochlädt, um es mit Künstlicher Intelligenz zu verfremden, macht damit sein biometrisches Porträtfoto für die Anbieterfirma Wireless Lab verfügbar.

„Abermillionen von Verbrauchern sind sich offenbar nicht darüber im Klaren, dass ein biometrisches Foto des eigenen Gesichts äußerst sensibel ist“, warnt Bernd Martin von Spitch Deutschland, vor dem leichtfertigen Umgang damit. Er betont: „Die Authentifizierung anhand der persönlichen Stimme, wie sie immer häufiger eingesetzt wird, ist deutlich sicherer als die Gesichtserkennung.“ Er ermahnt: „Biometrische Porträts dienen dazu, Personen anhand ihres Gesichts zu identifizieren und werden in Ausweisen als ultimativer Beweis für die Identität einer Person verwendet. Der Missbrauch eines Bildes etwa für Fake News, eine fehlerhafte Gesichtserkennung durch Kameras im öffentlichen Raum oder ein biometrisch perfekter aber falscher Ausweis kann für den Betroffenen schwerwiegende Folgen haben.“

Das „Fatale“ (Bernd Martin) bei Selfies ist, dass sie nicht nur auf einem Server verarbeitet, sondern auch auf Millionen von Smartphones gespeichert sind, und daher viel leichter entwendet und missbraucht werden können. Sprachsysteme, die eine Person anhand ihrer Stimme identifizieren, sind nach Darstellung von Bernd Martin deutlich sicherer, weil die biometrischen Sprachdaten stets nur auf Servern, aber nicht auf den Smartphones gespeichert werden. „Jede Sprachauthentifizierung erfolgt direkt und ausschließlich auf dem Server, während bei einer Gesichtsidentifizierung zunächst ein Foto auf dem Smartphone gespeichert und erst anschließend hochgeladen wird. Bei Sprache ist die biometrische Identifizierung mit dem Löschen des Stimmprofils auf dem Server beendet, während beim Gesicht beliebig viele Kopien auf Smartphones zurückbleiben können.“

Bernd Martin resümiert: „Wir alle müssen uns an die biometrische Vermessung unseres Körpers erst gewöhnen. Dabei werden häufig die Unterschiede zu wenig beachtet. Wer ein biometrisches Foto von sich verbreitet, stellt dieses damit sozusagen ewig zur Verfügung. Anders bei Sprache: Die Stimmerkennung erfolgt exakt zum Zeitpunkt der Aussprache und ist unmittelbar danach beendet.“

www.spitch.ch

 

GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int 33b9a71131ad5a9ccd7a600c6557b479

Bewerbung für den Start-Up-Pitch

Der DFC ist Hessens größte IT-Anwenderveranstaltung zum Thema Digitalisierung im…
Mobile

Alte Schwachstellen in beliebten Android-Apps

Check Point Research, die Threat Intelligence-Abteilung von Check Point Software…
Dollar

290 Millionen Dollar für deutsches Daten-Start-up

Der Münchner Datenanalyse-Start-up Celonis hat sich bei Investoren 290 Millionen Dollar…
KI Potenziale

Studie "Wirtschaftspotenziale von KI"

Technologien und Anwendungen auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) haben ein enormes…
Cloud team

NetApp und Google Cloud bauen strategische Partnerschaft aus

NetApp und Google Cloud geben die Verfügbarkeit von NetApp Cloud Volumes Service und…
Schuhgröße finden

ShoeFitter – Mit dem Smartphone zum passenden Schuh

Was es nicht alles gibt! Onlineshopping zählt ja zu den Lieblingsbeschäftigungen der…