Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

DIGITAL FUTUREcongress
14.02.19 - 14.02.19
In Frankfurt, Congress Center Messe

SAMS 2019
25.02.19 - 26.02.19
In Berlin

INTERNET WORLD EXPO
12.03.19 - 13.03.19
In Messe München

secIT 2019 by Heise
13.03.19 - 14.03.19
In Hannover

IAM CONNECT 2019
18.03.19 - 20.03.19
In Berlin, Hotel Marriott am Potsdamer Platz

Anzeige

Anzeige

DDoS

Das FBI hat in Zusammenarbeit mit internationalen Behörden 15 der größten sogenannten "Booter"- und "Stresser"-Seiten abgedreht. Dabei handelt es sich um Online-Angebote, mit denen auch Laien ganz leicht DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) bestellen können, um andere Server lahmzulegen.

Drei Betreiber werden in den USA angeklagt. Die Behörden vertreten dabei erstmals den Standpunkt, dass der Betrieb eines solchen DDoS-Services an sich illegal ist.

Angriffe leicht gemacht

DDoS-Angriffe nutzen eine Vielzahl an gleichzeitigen Verbindungen, um Server zu überlasten und somit unerreichbar zu machen. Eben solche Angriffe ermöglichen die 15 Seiten, die das FBI nun beschlagnahmt hat. "Booster-Seiten sind gefährlich, da sie helfen, Barrien für Cybercrime zu senken, indem sie selbst blutigen Anfängern erlauben, mit einem Klick ausgereifte und lähmende Angriffe zu starten", meint dazu der IT-Security-Spezialist Brian Krebs. Die Kosten für einen solchen Dienst richten sich danach, wie lange und wie intensiv ein Server "belastet" werden soll.

Die Betreiber solcher Seiten setzen meist auf das Argument, dass ihre Dienste für legitime Zwecke - speziell Belastungstests eines Netzwerks - genutzt werden können. Bei allen 15 jetzt abgedrehten Seiten gab es auch Nutzungsbedingungen, nach denen sie nur für Tests des eigenen Netzwerks genutzt werden dürfen. Doch das FBI und seine Partner sehen darin eine Schutzbehauptung: Es wäre den Betreibern wohl klar, dass sich niemand selbst angreifen wird. Die US-Behörden werten bei der aktuellen Aktion daher erst einmal den bloßen Betrieb solcher DDoS-Dienste als illegal. Ob diese Einschätzung vor Gericht bestätigt wird, bleibt abzuwarten.

Großer Schlag gelungen

Jedenfalls ist das Abdrehen der 15 Seiten die bislang größte Maßnahme der US-Behörden gegen solche DDoS-Dienste und zeigt auch auf, wie beliebt diese zu sein scheinen. Dem US-Justizministerium zufolge hatte allein der Dienst "Quantum Stresser" Ende November 2018 über 80.000 Abonnenten und sei für 50.000 tatsächliche oder versuchte Angriffe genutzt worden. Das Abschalten einer Reihe großer Dienste dürfe in IT-Security-Kreisen also wohl positiv aufgenommen werden.

www.pressetext.com
 

GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int Ec0fdef4b27017e98fd7f1fbcad07e9a

Google: 50 Mio-Strafe wegen Verstoß gegen DSGVO

Das französische SNIL gab bekannt, dass nun erstmals eine signifikante Geldstrafe gegen…
Cyber Security

Was tun für mehr Cybersicherheit?

Der Daten-Diebstahl bei 1.000 Politikern, Prominenten und Journalisten hat das Thema…
Wifi

Drei Tipps für ein sicheres WLAN

Zuhause ist da, wo man WLAN hat. Allerdings wird dem eigenen Router im Heimnetzwerk –…
Tom Patterson

Botschaften aus Davos – Zusammenfassung Montag

Tom Patterson (Chief Trust Officer, Unisys): Bevor es beim World Economic Forum (WEF) und…
5G

5G-Abdeckung in Deutschland 2022

1.000 5G-Basisstationen sollen die Provider bis 2022 installieren. Gleichzeitig…
Firmenübernahme

Akamai Technologies übernimmt Janrain

Akamai Technologies gab die Übernahme von Janrain bekannt, einem Vorreiter auf dem Gebiet…
Smarte News aus der IT-Welt