Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

Blockchain Summit
26.03.19 - 26.03.19
In Frankfurt, Kap Europa

ELO Solution Day München
27.03.19 - 27.03.19
In Messe München

Hannover Messe 2019
01.04.19 - 05.04.19
In Hannover

SMX München
02.04.19 - 03.04.19
In ICM – Internationales Congress Center München

ACMP Competence Days München
10.04.19 - 10.04.19
In Jochen Schweizer Arena GmbH, Taufkirchen bei München

Anzeige

Anzeige

Virus Detected

Ein neuer Computervirus macht derzeit die Runde. Er könnte sich als erster einer völlig neuen Art von Malware erweisen. Denn LoJax nistet sich direkt im BIOS, bzw. im UEFI der infizierten Rechner ein – also noch vor dem eigentlichen Betriebssystem. Für die Hacker hat das einige Vorteile.

Erstens: Kaum ein Virenprogramm überprüft diese dunkelsten Tiefen der Computersysteme. Und zweitens: Kaum jemand denkt überhaupt daran, das BIOS oder das UEFI zu überprüfen, denn bisher gab es schlicht keinen Grund für solche Maßnahmen.

Befindet sich der Virus erst einmal auf dem Rechner, hat man ein echtes Problem, denn es besteht eigentlich kaum eine Chance, ihn wieder loszuwerden. Selbst nach einem Austausch der Festplatte soll LoJax laut der Sicherheitsforscher von ESET, die ihn entdeckt haben, weiter auf dem Rechner zu finden sein. Für die kriminellen Hintermänner bedeutet das, dass sie ungestört den Datenverkehr mitschneiden und umleiten können.

Doch wo kommt der neue Virus überhaupt her? Seine Entdecker verdächtigen die Cyberkriminellen von APT28/Sednit/Sofacy. Diese Hackergruppe steht in dem Ruf, im Auftrag von Regierungen Fremdländer auszuspähen. Dementsprechend sind sich die Sicherheitsforscher auch ziemlich sicher, dass LoJax bereits bei einem Angriff auf Behörden- und Regierungsnetzwerke zum Einsatz gekommen ist. Auf wie vielen dieser Rechner die Gefahr bereits schlummert, ist derzeit kaum abzuschätzen.

Von den Hauptzielen von APT28/Sednit/Sofacy, nämlich Regierungen und Behörden, sollten sich Unternehmen nicht in Sicherheit wiegen lassen. Denn auch für sie könnte LoJax zur Gefahr werden, sollten die Entwickler auf die Idee kommen, ihre Malware beispielsweise zur Industriespionage zu verkaufen. Hinzu kommt, dass nun die Möglichkeit bekannt ist, Malware in die Tiefen der Soft- und Hardware zu injizieren. Da wird es nicht lange dauern, bis erste Nachahmer eine ähnliche Malware entwickelt und in Umlauf gebracht haben. Bleibt nur, für entsprechenden Schutz zu sorgen und ein Antivirenprogramm zu nutzen, das auch das BIOS oder das UEFI durchsucht.

www.8com.de
 

GRID LIST
Google+

"Wer zu spät kommt...": Google+ steht vor dem Aus

Das Ende einer wenig erfolgreichen Zeit - der Internetriese Google stellt Anfang April…
5G Concept

Rechtssicherheit bei lokal genutzten Mobilfunkfrequenzen

Im Zuge der Frequenzvergabe für 5G hat die Bundesnetzagentur einen Teil des Spektrums,…
Handschlag

Samsung und Fuze gehen strategische Partnerschaft ein

Fuze geht eine strategische Partnerschaft mit Samsung Electronics America ein. Die…
Oliver Krebs

Neuer Vice President EMEA bei Cherwell Software

Oliver Krebs ist neuer Vice President (VP) EMEA bei Cherwell Software. Seit Anfang Januar…
Tb W190 H80 Crop Int B01e48c2fd08b45f534604484c7a9179

BSI führt IT-Grundschutz-Testat nach Basis-Absicherung ein

Die Basis-Absicherung der eigenen IT-Systeme ist der erste wichtige Schritt zu einer…
Fake News

Apple investiert in Kampf gegen Fake News

Technologieriese Apple unterstützt im Kampf gegen Fake News im Internet drei…