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Formel1 McLaren Quelle Jaggat Rashidi 67585369 700

Bild: Jaggat Rashidi / Shutterstock.com

Das McLaren Formel 1 (F1) Team und sein Technologiepartner NTT Communications Corporation (NTT Com),  haben während des Grand Prix 2018 der Formel 1 in Japan temporär neue softwaredefinierte (SDx) Technologie genutzt.

Das „Suzuka Special“-Netzwerk beschleunigt die Kommunikation entlang der Rennstrecke für eine schnellere und flexiblere Entwicklung von Strategien, einschließlich Cloud-basierter Telemetriedatenanalyse, einem Schlüsselelement für erfolgreiche F1-Rennen. Das Netzwerk wurde an der Rennstrecke im japanischen Suzuka, im McLaren Technologiecenter im britischen Woking sowie im europäischen Cloud-Infrastruktur-Netzwerk des Teams implementiert.

Neue NFV-Infrastruktur und uCPE für ein schnelleres, flexibleres Netzwerk

Die neue NFV-Infrastruktur umfasst ein softwaredefiniertes Weitverkehrsnetz (SD-WAN), einen WAN-Accelerator, Unified Threat Management (UTM) sowie einen Web-Proxy. Die virtualisierten Netzwerkfunktionen haben eine Technologie genutzt, die verschiedene Services miteinander verketten, um schnelle und flexible Netzwerkeinstellungen zu realisieren. NTT Com hat zudem universelle Netzendgeräte (Universal Customer Premises Equipment uCPE) sowohl an der Rennstrecke in Suzuka als auch dem McLaren Technologiecenter implementiert, jeweils auf Basis einer White-Box CPE. Diese hat eine flexible Installation der erforderlichen Software ermöglicht. Mit Hilfe der NFV-Infrastruktur, bestehend aus UTM, Web-Proxy und uCPE einschließlich von in der White-Box CPE installierter SD-WAN- und WAN-Accelerator-Software, wurden ein Internet-Gateway und eine SD-WAN-Umgebung an der F1 Rennstrecke aufgebaut. Der Vorteil: ein extra-schnelles Netzwerk, um Netzwerklatenzprobleme zu lösen.

Über die Cloud-Infrastruktur von Microsoft optimiertes Routing

Wenn eine Public Cloud über das Internet verbunden ist und mehrere Internet-Service-Provider (ISP) durchläuft, verlangsamen die am weitesten von der Cloud-Infrastruktur entfernten ISPs das Netzwerk und beeinträchtigen die Leistung. Das Suzuka Special-Netzwerk optimiert jedoch das Routing zu Microsoft Azure und Office 365. Dafür verbindet es die NFV-Infrastruktur und das Microsoft-Cloud-Netzwerk direkt miteinander – und umgeht das Internet. Im Ergebnis hat der McLaren-Rennstall auf der Suzuka-Rennstrecke von einer schnellen, routenoptimierten Verbindung zur Cloud profitiert. Zusätzlich ist der NFV-Infrastruktur und der uCPE auch eine Hochgeschwindigkeitsverbindung zu einer Multi-Cloud-Umgebung zu Gute gekommen. Zu dieser Umgebung gehört die Enterprise Cloud von NTT Com. Diese Hybrid Cloud unterstützt traditionelle und Cloud-native ICT für hochsichere und stabile Betriebsabläufe mit integrierter Flexibilität und Agilität.

McLaren nutzt Cloud-Dienste wie die Enterprise Cloud von NTT Com sowie Microsoft Azure und Office 365 von Microsoft, um Renndaten von bis zu 100 GB zu analysieren. McLaren hatte die Cloud-Infrastruktur schon im McLaren Technology Center und in ganz Europa genutzt, aber die Netzwerklatenz stellte eine Herausforderung für Verbindungen von Rennstrecken außerhalb der Region dar. In der Saison 2018 nutzt McLaren die SDx-Technologie für alle Breitband-Netze von NTT Com bei allen 21 Formel 1-Rennen. Während des Formel-1-Rennens in Japan hat NTT Com den Einsatz der Cloud über diverse Schaltungen weltweit mit NFV-Infrastruktur und uCPE getestet. 

www.eu.ntt.com

 

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