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Twitter

Quelle: Christian Bertrand / Shutterstock.com

Der Kurznachrichtendienst Twitter will das in San Francisco ansässige Technologieunternehmen Smyte kaufen, das Tools anbietet, mit denen Online-Missbrauch, Belästigung und Spam gestoppt und Benutzerkonten geschützt werden können.

Mit diesem Schritt setzt Twitter ein weiteres Zeichen gegen Cybermobbing und Hassreden im Web.

Experten an Bord holen

Belästigung und Mobbing hat Twitter in den vergangenen Monaten besonders betroffen, da der Online-Diskurs zunehmend hasserfüllte und missbräuchliche Züge annimmt. Der Kurznachrichtendienst versucht schon länger, dieses Problem mit neuen Strategien zu bekämpfen, die auf die Reduzierung von Hassreden, gewalttätigen Bedrohungen und Belästigungen auf seiner Plattform abzielen. Der Erfolg sei bisher jedoch nicht zufriedenstellend gewesen.

Genaue Einzelheiten zum nun angekündigten Kauf sind noch nicht bekannt. Die Website von Smyte befindet sich im Wartungsmodus und kündigt die Übernahme durch Twitter an. Dieser Kauf ist die erste Akquisition von Twitter seit dem Erwerb des Start-ups Yes, Inc. im Dezember 2016. Die Personen hinter Smyte sind Experten auf dem Gebiet der Bekämpfung bösartigen Contents im Netz. Smyte-Geschäftsführer Pete Hunt leitete zuvor das Web-Team von Instagram und baute beispielsweise die Business-Analytics-Produkte von Instagram auf.

Schwere Geschütze auffahren

Smyte-Mitbegründer Julian Tempelsman arbeitete im Spam- und Anti-Missbrauchsteam von Google Mail und davor im Anti-Fraud-Team von Google Wallet sowie Google Drive. Ein weiterer Mitbegründer, Josh Yudaken, war Mitglied des Kerninfrastruktur-Teams von Instagram. Für Twitter ist der Smyte-Deal ein klarer Vorteil: Die Technologie kann zur Überwachung und Verwaltung von Missbrauchsberichten integriert werden und zielt gleichzeitig auf Bots, Betrüger und eine Reihe anderer Bedrohungen, mit denen heutige soziale Netzwerke typischerweise konfrontiert sind, ab.

www.pressetext.com
 

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