Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

Software Quality Days 2019
15.01.19 - 18.01.19
In Wien

CloudFest 2019
23.03.19 - 29.03.19
In Europa-Park, Rust

SMX München
02.04.19 - 03.04.19
In ICM – Internationales Congress Center München

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Code

Forscher des National Institute of Standards and Technology (NIST) haben einen Zufallsgenerator für Geheimzahlen entwickelt, der auf Quantenphysik beruht, "unfehlbar ist und nicht vorherzusagende Zahlen" auswirft. Die für die US-Regierung arbeitenden Physiker hoffen, moderne Computersysteme damit noch sicherer zu machen.

Noch nicht ausgereift

"Wir sind uns sicher, dass niemand unsere Zahlen voraussagen kann", gibt sich Peter Bierhorst, Mathematiker und Forscher am NIST zuversichtlich. Zwar sei die Technologie noch nicht gänzlich ausgereift, doch man arbeite an Hochdruck daran, sie praxistauglich und dann der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

"Die Quantenphysik, im Gegensatz zur klassischen Physik, behandelt und erklärt Phänomene und Vorgänge, bei denen bestimmte Größen, wie zum Beispiel die Energie, nicht alle denkbaren Werte annehmen können, sondern nur bestimmte diskrete, also 'gequantelte' Werte", wie Siegfried Bethke von der Max-Planck-Gesellschaft gegenüber pressetext mitteilt. "Dies ist besonders im Bereich sehr kleiner, atomarer oder subatomarer Systeme der Fall, während sehr große, makroskopische Systeme, die in der Regel aus sehr vielen Quantensystemen oder Quantenobjekten bestehen, mit den Gesetzen der klassischen Physik beschrieben werden können."

Innovative Physik 2.0

Die Erstellung eines quantenphysikalischen Codes beginnt, indem ein Photonen-erzeugender Laser Paare eben dieser Lichtteile herstellt. Wenn in der Folge der Zustand eines Photons innerhalb dieses Paares gemessen und mit dem anderen Photon verglichen wird, können die Forscher quantenmechanisch erzeugte Einsen und Nullen nachweisen.

Photonen-Laser

Bild: Photonen-Laser: zukünftige Quelle für IT-Sicherheit (Quelle: nist.gov)

Dies wiederum ist möglich, weil die Zustände der einzelnen Lichtteilchen so weit auseinanderliegen, dass selbst Lichtgeschwindigkeit nicht schnell genug wäre, sie zuzuordnen. Das Ergebnis, das diesem Umstand geschuldet ist: Die erhobenen Daten sind komplex genug, dass sie nicht durch "gewöhnliche" Physik erhoben werden konnten - und auch nicht durch ordinäre Physik fälschbar sind.

www.pressetext.com
 

GRID LIST
Lupe

IT-Forensik in Rekordgeschwindigkeit

Der weltweit tätige Anbieter digitaler, forensischer Ermittlungssoftware für…
Businessman

T-Systems verschlankt Geschäftsführung

T-Systems setzt seine Transformation fort: Ab 1. Januar 2019 zählt die Geschäftsführung…
Tb W190 H80 Crop Int Cf2a2bcfb8aa1bc862a3b6602b5f321c

Bitkom warnt vor Änderungen am DigiNetz-Gesetz

Am heutigen Donnerstag behandelt der Bundestag in erster Lesung eine Änderung am…
Passwort

33 % der Unternehmen mit Passwort-Manager

Die Aconitas GmbH, exklusiver Distributor des Pleasant Password Servers in der…
Mobile Payment

Bezahlen mit dem Smartphone in Deutschland

Die Mehrheit der Bundesbürger erwartet einen Durchbruch für das elektronische Bezahlen in…
KI

Künstliche Intelligenz, Chance oder Riskio?

62 Prozent der TeilnehmerInnen einer aktuellem Bitkom Research-Umfrage sehen Künstliche…
Smarte News aus der IT-Welt